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NCA KI Workshop für Developer: Agentic Coding mit Benjamin Klein

NCA KI Workshop für Developer: Agentic Coding mit Benjamin Klein

Termine und Buchung

Inhouse bei euch vor Ort, ein Tag von 9.00 bis 16.30 Uhr. Ort, Datum und Gruppengröße klären wir im kostenlosen Vorgespräch.

NCA KI Workshop Anfragen

NCA KI Workshop für Developer

Ein Tag für Developer, Tester und Admins, die mit KI Agenten produktiv arbeiten wollen, statt Code aus dem Chat zu kopieren. Das Ziel ist ein Tandem aus Mensch und Agent. Der Mensch entscheidet, der Agent arbeitet, und beide bleiben im Rahmen.

Trainer ist Benjamin Klein. Er schreibt seit fast 25 Jahren Code und arbeitet seit über 20 Jahren beruflich in der Webentwicklung. Heute baut er Multi Agenten Systeme mit lokalen und Cloud Modellen, darunter die Gastro Plattform ForkOS mit einer eigenen Crew aus Agenten.

Am Vormittag zeigt Benjamin, wie er selbst arbeitet. Harness, Context Engineering, Entscheidungen als ADR und PDR, Agenten, die andere Agenten prüfen. Am Nachmittag baut ihr selbst, in zwei Hands on Blöcken, egal wo ihr gerade steht.

Die Grundlagen zum Thema stehen im Glossar unter Agentic Coding. Einen kurzen Überblick für Geschäftsführung und Management gibt es unter NCA KI Workshop für Unternehmen.

Kein Entwicklerteam? Der NCA KI Workshop für alle Abteilungen

Ihr arbeitet nicht selbst im Code, sondern in Marketing, Vertrieb, Verwaltung oder Leitung? Dann ist der NCA KI Workshop für alle Abteilungen der richtige Tag. Dort zeigt Roland Golla ohne Vorkenntnisse, wie aus einer nervigen Aufgabe mit Vibe Coding ein kleines Tool wird.

Anmeldung, Preis und Termine

Der NCA KI Workshop läuft als Inhouse Termin, bei euch vor Ort oder in einem Raum in der Nähe. Ort, Datum und Gruppengröße stimmen wir vorher ab.

Ein Tag vor Ort kostet pauschal 4.500 Euro netto. Darin stecken alle vier Blöcke, die Abschluss Keynote sowie Folien und Beispiele im Anschluss. Reisekosten werden separat abgerechnet.

Im Vorgespräch geht es um euren Stand. Welche Rollen sitzen im Raum, welche Agenten und Modelle sind schon im Einsatz, welche Regeln gelten im Projekt. Danach passt Benjamin Beispiele und Hands on Aufgaben an euren Alltag an. Das Vorgespräch ist kostenlos und unverbindlich.

Setup und Handout

Was die Teilnehmer mitbringen:

  • Erfahrung in Entwicklung, Test oder Betrieb
  • einen eigenen Rechner für die beiden Hands on Blöcke
  • Ideen oder Aufgaben aus dem eigenen Projekt, gern auch ein nerviges Ticket

Was vor Ort gebraucht wird:

  • Leinwand oder großer Monitor im Raum
  • stabiles Internet für alle Teilnehmer

Das Handout nach dem Workshop enthält:

  • die Folien des Tages
  • Beispiele für Regeldateien und Agenten Rollen zum Nachbauen

Lernziele

Begriffe sauber trennen: Das LLM antwortet, der Agent arbeitet, MCP ist der Stecker dazwischen. Danach reden alle im Team über dasselbe.

Einen Harness bauen: Ihr setzt Kontext, Werkzeuge, Rechte und Schleife so, dass der Agent in eurem Rahmen bleibt. Devs, Tester und Admins bauen jeweils den Teil, den ihr Bereich braucht.

Context Engineering beherrschen: Regeldatei unter 100 Zeilen, Regeln in Stufen, nur die Werkzeuge für die Aufgabe. Ihr erkennt Context Blow up und Context Poisoning, bevor sie teuer werden. Mehr dazu im Artikel Context Window Management und in rules.md und AGENTS.md richtig strukturieren.

Entscheidungen festhalten: ADR für die Architektur, PDR für die Fachlichkeit. Mit Alternativen, Prüfung und der Bedingung, unter der eine Entscheidung zurückgenommen wird.

Prüfen statt glauben: Grüne Tests sind eine Behauptung. Ihr lernt, wie Tests beweisen, dass sie prüfen, und wie Agenten andere Agenten kontrollieren. Passend dazu: Quality Gates für KI Code.

Tempo und Kosten einordnen: Ihr wisst, warum sich schneller anders anfühlt, als es gemessen wird, und warum die Anzahl der Runden die Kosten treibt, nicht der Tokenpreis.

Programm: der Tag in vier Blöcken

Block 1, 9.00 bis 10.30 Uhr, Strategie, Leveling und Context Engineering: Wer sitzt im Raum und wo steht jeder. Vibe Coding und Agentic Coding ehrlich eingeordnet. LLM, MCP und Agent, der Harness als euer Spielraum, Agenten Profile mit Stärken und Schwächen. Dazu Context Blow up, Context Poisoning und die Gegenmittel.

Block 2, 10.45 bis 12.00 Uhr, wie Benjamin arbeitet: Messen, prüfen, Wiki. Planung mit Gates, an denen der Mensch entscheidet, Tests mit Mutation, Agenten mit festen Rollen für Test, Deploy und visuelle Prüfung. Dazu ein Wiki aus Entscheidungen mit ID und Status, Credential Isolation und ein ehrlicher Blick auf die Kosten.

Block 3, 13.00 bis 14.30 Uhr, Hands on 1: Gemeinsam entscheiden, was gebaut wird. Ein eigenes Ticketsystem mit Autotesting und Staging Deploy oder eure mitgebrachte Idee. Danach Debrief: Was hat euch umgehauen, wo war die Grenze.

Block 4, 14.45 bis 16.00 Uhr, Hands on 2: Weiterbauen, Rollen tauschen, Grenzen testen. Wieder mit Debrief pro Gruppe am Flipchart.

Abschluss, 16.00 bis 16.30 Uhr: Keynote und offene Fragen.

Dazwischen liegen zwei Kaffeepausen und eine Mittagspause. Das Tempo am Nachmittag richtet sich nach der Runde am Morgen.

Aus dem Alltag statt aus der Theorie

Alles, was Benjamin zeigt, läuft bei ihm im Tagesbetrieb. Keine Allwahrheit, kein fertiges Rezept, sondern echte Systeme mit echten Zahlen.

Weniger Regeln, bessere Agenten. Dieselbe Aufgabe, einmal mit 27 Zeilen Regeln, einmal mit 642. Der Agent scheitert nicht, braucht aber rund 40 Prozent mehr Tokens und 75 Prozent mehr Zeit, in jeder Session.

Das Warum überlebt den Code. Im ForkOS Wiki sind in elf Wochen 107 ADRs und 24 PDRs entstanden. Kein Mensch schreibt diese Seiten von Hand. Ein Agent pflegt das Wiki, der Mensch kuratiert.

Gefühlt schneller ist nicht gemessen schneller. In einer kontrollierten Studie von METR aus 2025 waren erfahrene Entwickler mit KI messbar langsamer, obwohl sie sich schneller fühlten. Die Folgestudie 2026 konnte keine belastbaren neuen Zahlen liefern. Ob ihr schneller seid, entscheidet euer Prüfen. Mehr dazu im Artikel KI Coding ROI.

Runden kosten, nicht Tokens. Zwei Wochen Vollzeit mit Agenten, über 6.000 Anfragen. Jede Nachbesserung ist eine neue Anfrage, deshalb sparen gute Regeln und klare Aufträge am meisten.

Warum der NCA KI Workshop Mensch und Agent als Tandem denkt

Never Code Alone steht für geteiltes Wissen. Unsere Haltung zu KI im Code ist einfach: nicht verbieten, disziplinieren. Review, Tests und CI bleiben, egal wer den Code geschrieben hat.

Benjamin bringt den Blick aus dem Maschinenraum mit. Er orchestriert täglich Agenten mit festen Rollen, lässt Tester, Deployer und Visual QA gegeneinander arbeiten und hält jede Entscheidung im Wiki fest. Sein Satz dazu: Ich habe die Werkzeuge nicht erfunden. Ich benutze sie jeden Tag und zeige euch, wie.

Das Tandem aus Mensch und Agent funktioniert nur mit klaren Rollen. Der Mensch entscheidet an den Gates, der Agent arbeitet in engen Grenzen, und nichts geht weiter ohne gesehenen Beweis. Genau das üben die Hands on Blöcke.

Wer danach im Team weitermachen will, findet den nächsten Schritt bei den NCA Agentic AI Coding Guardrails für bestehende Projekte, im Vibe Coding Consulting und in der Übersicht Vibe Coding Training.