Project Glasswing ist Anthropics Initiative, mit Claude Mythos Preview Zero-Day-Schwachstellen in kritischer Software zu finden. Was steckt dahinter?
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Claude Security ist ein defensives Cybersecurity-Tool von Anthropic, das ganze Codebases nach Schwachstellen durchsucht und passende Patches vorschlägt. Es läuft auf dem Flaggschiff-Modell Claude Opus 4.7 und ist seit dem 30. April 2026 als Public Beta für Claude Enterprise Kunden verfügbar. Zugriff direkt über die Claude.ai Sidebar oder claude.ai/security, ohne API Integration.
Claude Security entstand aus der Research Preview Claude Code Security, die Anthropic bereits im Februar 2026 für eine begrenzte Anzahl Organisationen freigegeben hatte. Hunderte Unternehmen nutzten die Vorabversion, um Schwachstellen in Produktionscode zu finden, darunter Lücken, die bestehende Tools über Jahre übersehen hatten. Das Feedback dieser Early Adopter hat das aktuelle Public Beta Produkt geprägt.
Im Unterschied zu klassischen Static Application Security Testing Tools arbeitet Claude Security nicht mit festen Pattern Matching Regeln. Stattdessen liest es den Quellcode und folgt Datenflüssen über Komponenten und Dateien hinweg, ähnlich wie ein menschlicher Security Researcher. Jeder Befund bekommt ein Confidence Rating, eine Severity Einschätzung und eine konkrete Reproduktionsbeschreibung.
Ein Tag inhouse, ohne Vorkenntnisse, mit Live Demo und Live Coding. Am Ende steht ein eigenes kleines Tool statt einer Demo App.
Nach Auswahl eines Repositories, einer Directory oder eines Branches startet Claude Security einen Scan. Statt nach bekannten Mustern zu suchen, liest das Modell den Quellcode wie ein Pentester. Es folgt Datenflüssen, prüft Interaktionen zwischen Code-Komponenten und untersucht, wie sich Werte durch das System bewegen, bevor sie auf User Input oder externe Systeme treffen.
Jeder Befund kommt mit drei Informationen beim Analysten an: einem Confidence Rating, das die Sicherheit der Detection einschätzt, einer Severity, die die mögliche Auswirkung beschreibt, und einer Reproduktionsbeschreibung, die zeigt wie die Lücke ausgenutzt werden könnte. Anthropic geht damit gezielt das Problem klassischer SAST Tools an: zu viele False Positives.
Findet Claude Security eine Schwachstelle, lässt sich der Fix direkt in einer Claude Code Session anwenden. Statt Tagen an Hin und Her zwischen Security Team und Engineering schließt sich der Kreis vom Finding bis zum getesteten Patch in einer einzigen Sitzung.
Claude Security bringt einen klar auf Enterprise Security Workflows zugeschnittenen Funktionsumfang mit. Die wichtigsten Bausteine im Public Beta:
Eine API Integration oder einen eigenen Agent Build benötigt Claude Security ausdrücklich nicht. Wer bereits Claude Enterprise einsetzt, kann direkt loslegen.
Anthropic startet Claude Security nicht im luftleeren Raum. Eine breite Koalition aus Cybersecurity Plattformen integriert die Capabilities von Opus 4.7 in bestehende Enterprise Tools. Damit wird das Modell auch für Teams nutzbar, die nicht direkt in Claude.ai arbeiten.
Tech Partner mit Plattform Integration:
Service Partner für Beratung und Rollout:
Diese Konstellation zeigt: Claude Security wird nicht nur als Standalone Tool positioniert, sondern als Modell, das in den bestehenden Stack großer Unternehmen einfließen soll. Für die genannten Tech Partner liefert Anthropic die Reasoning Engine, die Plattformen behalten ihre bestehenden Workflows.
Claude Security gehört zu einer Trias an Sicherheitsthemen, die Anthropic in den vergangenen Monaten lanciert hat. Wer den Vulnerability Scanner einordnen will, sollte die beiden anderen Bausteine kennen.
Claude Mythos Preview ist Anthropics Frontier Modell mit besonders ausgeprägten Fähigkeiten beim Auffinden und Ausnutzen von Schwachstellen. Mythos kann Zero Days finden, die menschliche Experten übersehen, und wird dadurch zu einer offensiven Capability mit hohem Missbrauchspotential. Anthropic hat den Zugang stark begrenzt.
Project Glasswing ist die Initiative, mit der Anthropic Mythos kontrolliert an ausgewählte Sicherheitspartner ausspielt, um kritische Open Source Software defensiv zu härten. Mythos findet die Lücken, die Partner schließen sie verantwortungsvoll.
Claude Security ist die generally available Antwort auf Mythos. Es nutzt nicht das gefährliche Frontier Modell, sondern Opus 4.7 als Defensiv Werkzeug für die breite Enterprise Kundschaft. Die Logik ist klar: Wenn AI die Time to Exploit drastisch verkürzt, müssen Defender ähnlich starke Tools in ihren Workflows haben.
Andere KI-Player im Defensive Security Bereich sind etwa der autonome Pentester Shannon und der KI-gestützte Code Reviewer CodeRabbit. Wer Self Hosting bevorzugt, findet bei Shannon eine Open Source Variante, die im eigenen Docker Container läuft und auch lokale Modelle über Ollama nutzen kann. Für defensive Agenten auf eigener GPU Hardware gibt es Stacks wie NVIDIA NemoClaw.
it is not as thorough as Claude Code Security.
Project Glasswing ist Anthropics Initiative, mit Claude Mythos Preview Zero-Day-Schwachstellen in kritischer Software zu finden. Was steckt dahinter?
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Roland Golla ist Entwickler aus Leidenschaft – seit über 20 Jahren. Er hat hunderte Projekte begleitet, von Legacy-Refactoring bis KI-Integration. Bei Vibe Coding verbindet er das Beste aus beiden Welten: Die Geschwindigkeit von KI-generiertem Code mit der Qualität professioneller Softwareentwicklung. Kein Bullshit, keine Agentur-Floskeln – direkte Hilfe von jemandem, der selbst täglich im Code steckt.
Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Claude Security, Verfügbarkeit, Kosten und Einordnung.
Claude Security ist ein defensives Cybersecurity-Tool von Anthropic, das Codebases nach Schwachstellen durchsucht und Patches vorschlägt. Powered by Opus 4.7, seit 30. April 2026 in Public Beta für Claude Enterprise Kunden.
Aktuell ist der Zugang auf Claude Enterprise Kunden beschränkt. Anthropic hat angekündigt, Team und Max Pläne in Kürze freizuschalten, ein konkretes Datum ist noch offen.
Claude Security ist direkt aus der Sidebar auf Claude.ai erreichbar oder über die URL claude.ai/security. Eine API Integration oder ein eigener Agent Build sind nicht erforderlich.
Claude Security läuft auf Claude Opus 4.7, dem aktuellen Flaggschiff Modell von Anthropic. Es nutzt nicht das experimentelle Frontier Modell Mythos, sondern eine generally available Variante mit kontrollierten Capabilities.
Klassische SAST Tools setzen auf Pattern Matching und Regelsätze. Claude Security folgt stattdessen Datenflüssen über Komponenten und Dateien hinweg, ähnlich einem Pentester. Jeder Befund kommt mit Confidence Rating, Severity und Reproduktionsanleitung.
Claude Mythos ist das offensive Frontier Modell, das Schwachstellen finden und ausnutzen kann, mit stark begrenztem Zugang. Claude Security ist das defensive Pendant für Enterprise Kunden, basiert auf Opus 4.7 und ist breit verfügbar.
CrowdStrike, Microsoft Security, Palo Alto Networks, SentinelOne, TrendAI und Wiz integrieren die Capabilities von Opus 4.7 in ihre Security Plattformen. Damit ist Claude Security auch außerhalb von Claude.ai nutzbar.
Accenture, BCG, Deloitte, Infosys und PwC bieten Beratung und Integration rund um Claude Security an. Sie helfen Enterprise Kunden bei Onboarding und Workflow Integration.
Findings lassen sich als CSV oder Markdown exportieren. Für Echtzeit Integration stehen Webhook Anbindungen an Slack, Jira und andere Ticket Systeme bereit.
Im KI-gestützten Security Bereich gibt es etwa Shannon als autonomen Pentester für Web Apps und APIs sowie CodeRabbit für KI-gestützte Code Reviews. Shannon ist Open Source und läuft self hosted im eigenen Docker Container, auch mit lokalen Modellen. Für defensive Agenten auf eigener GPU Hardware gibt es Stacks wie NVIDIA NemoClaw.