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Roland Golla
Shannon KI-Pentester Neo-Neon Terminal AI PENTESTER gruenes Shield Rakete

Was ist Shannon? Der autonome KI Pentester für Web Apps 2026

Shannon ist ein autonomer KI Pentester für Web Apps und APIs von Keygraph. Er liest den Quellcode einer Anwendung, findet Angriffswege und beweist sie mit echten Exploits gegen die laufende App.

Das Prinzip heißt No exploit, no report: Nur Schwachstellen mit funktionierendem Proof of Concept landen im Bericht. Mit Version 3.0 vom 2. September 2026 kamen eine agentische Code Analyse, PDF Reports, SARIF und offizielle Integrationen für GitHub Actions und GitLab CI dazu. Das Projekt steht unter AGPL 3.0 auf GitHub und hat über 48.000 Stars.

Shannon versteht sich als Gegenstück zum schnellen Vibe Coding. Wer täglich mit KI Agenten Code erzeugt, testet so jedes Release statt nur einmal im Jahr. Auf der Entwicklerseite ergänzt Vise Coding mit Guardrails diesen Ansatz.

Inhalt

Shannon mit NCA: Schnelle Hilfe vom Experten

Wir testen seit über 20 Jahren Software und bauen Quality Gates in GitHub Actions und GitLab CI. Unsere eigene Pipeline prüft jeden Push mit PHPStan, PHPUnit und Cypress, bevor etwas live geht. KI Modelle betreiben wir lokal mit Ollama auf eigenen Servern in Deutschland. Genau dort setzt Shannon an: als zusätzliches Gate, das Sicherheitslücken mit echten Exploits belegt statt nur Verdachtsfälle zu melden.

Wir helfen Teams, Shannon einzuordnen und in bestehende Abläufe zu bringen. Das passt zu unserem Vibe Coding Consulting, zu den NCA Agentic AI Coding Guardrails und zu einer CI CD Pipeline mit Docker und Staging, in der Shannon gegen die Staging Umgebung läuft. Für den Betrieb mit eigenen Modellen hilft unser Vergleich der besten lokalen Coder Modelle, als Gegenstück zu SaaS Scannern lohnt der Blick auf Claude Security.

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Was ist neu in Shannon 3.0?

Keygraph hat Shannon 3.0 am 2. September 2026 vorgestellt. Die wichtigsten Neuerungen:

  • Agentische Code Analyse: Eine neue mehrstufige Pipeline, angelehnt an die Open Source Mantis Skills. Sie modelliert Komponenten, Datenflüsse und Trust Boundaries. Ein unabhängiger Review Agent prüft jeden Kandidaten, bevor er in die Exploit Warteschlange geht.
  • Neue CLI: Die Befehle status, logs und scans zeigen Phasen und Agenten direkt im Terminal. Das Temporal Web UI braucht man dafür nicht mehr.
  • Fortsetzbare Workspaces: Der Fortschritt jedes Agenten wird gespeichert. Abgebrochene Scans laufen dort weiter, wo sie stehen geblieben sind.
  • CI CD: Offizielle GitHub Action und GitLab CI Komponente mit Severity Gate.
  • Reports: PDF, Markdown, JSON und SARIF 2.1.0.
  • Deduplizierung und MISC Agent: Doppelte Findings werden in zwei Durchgängen zusammengeführt. Ein sechster Exploit Agent übernimmt Schwachstellen, die in keine der fünf Kernkategorien passen.
  • Severity über CVSS: Die Agenten leiten die Einstufung aus den CVSS Faktoren ab.

Der Unterbau hat sich schon mit Version 2.0 im Juli 2026 geändert. Shannon läuft seitdem nicht mehr auf dem Claude Agent SDK, sondern auf dem Pi Harness. Damit ist das Tool nicht mehr an Anthropic gebunden. Google Vertex AI fiel dabei als Provider weg.

Shannon Open Source und Keygraph Enterprise Platform im Vergleich

Die früheren Namen Shannon Lite und Shannon Pro nutzt Keygraph nicht mehr. Heute gibt es zwei Editionen:

  • Shannon Open Source: Der komplette Agent, lokal per CLI oder in der Pipeline. Gedacht für einzelne Entwickler und kleine Teams. Lizenz AGPL 3.0.
  • Keygraph Enterprise Platform: Die kommerzielle Plattform für viele Teams, Repositories und Umgebungen. Laut Keygraph mit Datenflussgraphen, Source to Sink Analyse, SCA mit Reachability, Secrets, IaC und Container Scans, zentraler Verwaltung der Findings und On Premise Deployment.

In beiden Editionen gilt Bring your own Key. Keygraph sieht weder Quellcode noch Modell Traffic, die Anfragen gehen direkt an den gewählten Anbieter. Mit einem lokalen Endpunkt bleiben sie im eigenen Netz. Für Firmen, die mit der AGPL nicht arbeiten können, bietet Keygraph kommerzielle Lizenzen an.

Wie Shannon technisch funktioniert: Die Pipeline in 6 Schritten

Seit 3.0 laufen zwei Analysen parallel und münden in einen gemeinsamen Exploit Schritt:

  1. Recon und Schwachstellenanalyse: Shannon erkundet die laufende App und verknüpft ihr Verhalten mit dem Quellcode. Spezialisierte Agenten suchen nach Injection, XSS, SSRF sowie Fehlern bei Authentication und Authorization.
  2. Agentische Code Analyse: Ein zweiter Strang baut ein Sicherheitsmodell aus Architektur, Schnittstellen, Abhängigkeiten, Datenflüssen und Trust Boundaries.
  3. Abgleich: Beide Kandidatenlisten werden zusammengeführt und dedupliziert.
  4. Exploitation: Agenten greifen die laufende App per Browser Automatisierung und CLI Tools an.
  5. Validierung: Alles, was sich nicht beweisen lässt, fliegt raus.
  6. Reporting: PDF und Markdown mit Belegen, dazu JSON und SARIF für andere Systeme.

Jeder Scan läuft in einem kurzlebigen Docker Container. Das Repository wird nur lesend eingebunden. Ein voller Lauf dauert laut Keygraph etwa 1 bis 1,5 Stunden.

KI Modelle für Shannon: Bring your own Key, Ollama und Abos

Shannon ist providerunabhängig. Eingebaut sind Anthropic, OpenAI, xAI und AWS Bedrock. Über den Pi Harness laufen weitere Anbieter nach dem Schema provider:model. Gateways wie LiteLLM oder Router wie OpenRouter hängst du über eine eigene Base URL an.

Für lokale Modelle über Ollama, vLLM oder LM Studio beschreibst du das Modell in einer Konfigurationsdatei und übergibst sie mit --models-config. Keygraph warnt selbst: Modelle, die Anweisungen und Tool Calls nicht sauber befolgen, liefern schwächere Pentests. Wie sich lokale Modelle dabei schlagen, zeigen unser Vergleich der besten lokalen Coder Modelle und der Artikel zu Qwen3 Coder Next über Ollama.

Statt API Credits geht seit Version 2.4.0 auch ein ChatGPT Plus oder Pro Abo über Codex, dazu ein xAI Abo. Ein Claude Code Abo funktioniert nur noch mit Version 1.9.0, der letzten auf dem Claude Agent SDK. Wichtig vor dem ersten Scan: Anthropic und OpenAI haben Schutzmechanismen für Cyber Workloads, die einen Lauf unterbrechen können. Keygraph empfiehlt, die Freigabe für Security Tests vorher beim Anbieter zu klären.

Shannon installieren und starten: Schritt für Schritt

Du brauchst Docker, Node.js ab Version 18 und Zugangsdaten für ein KI Modell. Der Einstieg läuft über npx, ein Clone ist nicht nötig.

Code:
          

# Zugangsdaten mit dem Wizard einrichten
npx @keygraph/shannon@latest setup

# Pentest starten, mit Workspace zum Fortsetzen
npx @keygraph/shannon@latest start \
  -u https://staging.example.com \
  -r /pfad/zum/repo \
  -w security-audit

# Status, Logs und Scans prüfen
npx @keygraph/shannon@latest status
npx @keygraph/shannon@latest logs
npx @keygraph/shannon@latest scans

Shannon lädt das Worker Image von Docker Hub, startet die lokale Infrastruktur und schreibt alle Ergebnisse in einen lokalen Workspace. Bricht ein Lauf ab, setzt derselbe Befehl mit gleichem Workspace an der letzten Stelle fort. Logins mit TOTP oder Mail Authentifizierung, Fokusbereiche und Rules of Engagement steuerst du über eine Konfigurationsdatei. Mit status --json gibt es den Stand maschinenlesbar für eigene Skripte.

Shannon in GitHub Actions und GitLab CI

Seit 3.0 gibt es eine offizielle GitHub Action und eine wiederverwendbare GitLab CI Komponente. Beide lesen das Repository aus dem Checkout und greifen eine laufende Staging Umgebung an. Ein Schritt im GitHub Workflow sieht so aus:

Code:
          

- name: Run Shannon
  uses: KeygraphHQ/shannon-action@v1
  with:
    url: https://staging.example.com
    api-key: ${{ secrets.SHANNON_AI_API_KEY }}
    fail-on-severity: high
    upload-sarif: true

Das Gate folgt dem gleichen Prinzip wie der Report: Nur ein tatsächlich ausgenutztes Finding ab der gewählten Schwere bricht den Build ab. Eine reine Hypothese aus der Code Analyse reicht dafür nicht. Reports, SARIF und Logs landen als Artefakte in der Pipeline, mit upload-sarif auch im GitHub Code Scanning. Laut Doku braucht die Action ein privates Repository und einen Runner mit Docker Compose v2.

Wie so ein Gate neben PHPStan, PHPUnit und Cypress sitzt, zeigt unsere CI CD Pipeline mit Docker und Staging.

Grenzen, Kosten und Sicherheit beim Einsatz von Shannon

Shannon ist kein passiver Scanner. Das hat Folgen für den Einsatz:

  • Nur mit Erlaubnis: Die Agenten legen Nutzer an, schicken Formulare ab und ändern Daten. Erlaubt ist das nur gegen eigene oder schriftlich freigegebene Systeme, nie gegen Produktion.
  • Mensch prüft mit: Reports aus einem LLM können schwach belegte oder falsche Details enthalten.
  • Prompt Injection: Fremde oder nicht vertrauenswürdige Codebasen gehören nicht in einen Scan, weil der Agent den Code liest.
  • Modellkosten: Jeder Lauf verbraucht Tokens. Im Benchmark gegen Photoview 2.4.0 nennt Keygraph je nach Modell rund 6 bis 115 Dollar pro Scan, getestet mit DeepSeek v4 Flash, Grok 4.6 und Claude Opus 5.
  • Kein Ersatz für Experten: Keygraph sieht Shannon als Ergänzung zu menschlichen Pentestern, nicht als Ablösung.

Ältere Versionen standen im März 2026 in einem GitHub Issue wegen gelockerter Container Isolation in der Kritik. Wer Shannon im Unternehmen betreibt, prüft die Docker Konfiguration deshalb vorab und hält das Tool aktuell.

No exploit, no report.

Keygraph, Maintainer von Shannon – Shannon README auf GitHub

Security Testing und KI Coding bei NCA

Shannon ist ein Baustein, kein kompletter Sicherheitsplan. In unseren Projekten verbinden wir statische Analyse, Tests und Reviews zu einer Kette. Warum ungeprüfter KI Code teuer wird, beschreibt unser Artikel zu technischen Schulden durch Vibe Coding. Dass verschlossener Quellcode allein keine Sicherheit bringt, zeigt die Debatte um Cal.com und Closed Source.

Wer mehrere Agenten für Tests und Reviews orchestrieren will, findet bei AutoGen einen Einstieg. Für die Gates im Repository nutzen wir die NCA Agentic AI Coding Guardrails.

CYPRESS.IO Ambassador und IT Consultant für QA Engenieering und Qualität in PHP Projekten.
NCA Vibe Coding Consulting

Roland Golla ist Entwickler aus Leidenschaft – seit über 20 Jahren. Er hat hunderte Projekte begleitet, von Legacy-Refactoring bis KI-Integration. Bei Vibe Coding verbindet er das Beste aus beiden Welten: Die Geschwindigkeit von KI-generiertem Code mit der Qualität professioneller Softwareentwicklung. Kein Bullshit, keine Agentur-Floskeln – direkte Hilfe von jemandem, der selbst täglich im Code steckt.

Häufige Fragen zu Shannon 2026

Was ist Shannon und wofür wird es 2026 eingesetzt?

Shannon ist ein autonomer KI Pentester von Keygraph für Web Apps und APIs. Er analysiert den Quellcode, findet Angriffswege und beweist sie mit echten Exploits gegen die laufende Anwendung. Teams setzen ihn gegen Staging Umgebungen und in CI CD Pipelines ein, damit jedes Release getestet wird statt nur einmal im Jahr. Berichtet wird nur, was ein funktionierender Proof of Concept belegt.

Was ist neu in Shannon 3.0 im Jahr 2026?

Shannon 3.0 erschien am 2. September 2026. Neu sind eine agentische Code Analyse auf Basis der Mantis Skills, eine neu gebaute CLI mit status, logs und scans, fortsetzbare Workspaces, offizielle Integrationen für GitHub Actions und GitLab CI, PDF Reports, SARIF 2.1.0, eine Deduplizierung der Findings und ein sechster Exploit Agent für sonstige Schwachstellen.

Ist Shannon 2026 kostenlos nutzbar?

Shannon Open Source steht unter der AGPL 3.0 kostenlos auf GitHub. Kosten entstehen durch das KI Modell, entweder als API Nutzung oder über ein unterstütztes Abo wie ChatGPT Plus, ChatGPT Pro oder xAI. Laut Keygraph kostete ein Benchmark Scan je nach Modell grob 6 bis 115 Dollar. Die Keygraph Enterprise Platform ist ein kommerzielles Produkt.

Wie installiert man Shannon 2026 unter Linux und macOS?

Shannon braucht Docker, Node.js ab Version 18 und Zugangsdaten für ein KI Modell. Mit npx @keygraph/shannon@latest setup richtet ein Wizard die Zugangsdaten ein. Danach startet npx @keygraph/shannon@latest start mit der Ziel URL per -u und dem Repository Pfad per -r den Pentest. Unter Windows läuft Shannon über WSL2.

Ist Shannon 2026 DSGVO konform einsetzbar?

Shannon Open Source läuft auf eigener Infrastruktur, Ergebnisse bleiben lokal, und Keygraph sieht weder Code noch Modell Traffic. Die Anfragen gehen aber mit Quellcode Kontext an den gewählten KI Anbieter. Für einen sauberen Betrieb ohne Drittanbieter bietet sich ein lokales Modell über Ollama oder vLLM an. Eine rechtliche Prüfung im Einzelfall ersetzt das nicht.

Brauche ich für Shannon einen Claude API Key?

Nein, nicht mehr. Seit Version 2.0 läuft Shannon auf dem Pi Harness und ist providerunabhängig. Eingebaut sind Anthropic, OpenAI, xAI und AWS Bedrock, dazu jeder Anbieter aus dem Pi Katalog und lokale Modelle. Ein Claude Code Abo funktioniert nur noch mit der alten Version 1.9.0. Google Vertex AI wird seit 2.0 nicht mehr unterstützt.

Kann Shannon mit lokalen Modellen über Ollama laufen?

Ja. Shannon unterstützt Ollama, vLLM und LM Studio über deren OpenAI kompatiblen Endpunkt. Das Modell wird in einer eigenen Konfigurationsdatei beschrieben und mit --models-config übergeben. Keygraph weist darauf hin, dass Modelle mit schwacher Tool Nutzung deutlich schlechtere Pentests liefern. Teste vorher, wie zuverlässig dein Modell Anweisungen und Tool Calls befolgt.

Welche Schwachstellentypen erkennt Shannon?

Shannon testet die zentralen OWASP Kategorien: Injection, Cross Site Scripting, SSRF, Broken Authentication und Broken Authorization. Seit 3.0 gibt es einen zusätzlichen MISC Agent für Schwachstellen aus der Code Analyse, die in keine der fünf Kategorien passen. Seine Findings tragen im Report das Präfix MISC. Die Schwere leiten die Agenten aus CVSS Faktoren ab.

Wie integriert man Shannon in GitHub Actions oder GitLab CI?

Keygraph bietet eine offizielle GitHub Action und eine GitLab CI Komponente an. Beide analysieren das ausgecheckte Repository und greifen eine laufende Staging Umgebung an. Mit fail-on-severity bricht der Build nur ab, wenn ein Exploit ab der gewählten Schwere gelungen ist. Reports, SARIF und Logs werden als Artefakte gespeichert und bleiben auch bei abgebrochenen Läufen erhalten.

Was unterscheidet Shannon Open Source von der Keygraph Enterprise Platform?

Shannon Open Source ist der komplette Agent für lokale Scans und CI CD, gedacht für Entwickler und kleine Teams. Die Keygraph Enterprise Platform richtet sich an Organisationen mit vielen Teams und Repositories. Laut Keygraph ergänzt sie tiefere Analyse, SCA mit Reachability, Secrets und IaC Scans, zentrale Verwaltung der Findings und On Premise Deployment.

Gibt es Shannon Lite und Shannon Pro noch?

Die Namen sind veraltet. Keygraph spricht heute von Shannon Open Source für das öffentliche Repository und von der Keygraph Enterprise Platform für das kommerzielle Produkt. In älteren Artikeln und Tutorials tauchen die alten Namen noch auf. Funktionen wie Temporal Web UI oder reiner Anthropic Betrieb beschreiben dort meist einen Stand vor Version 2.0.

Darf ich Shannon gegen jede Webseite laufen lassen?

Nein. Shannon führt echte Angriffe aus, legt Nutzer an, verändert Daten und löst ausgehende Requests aus. Einsetzen darfst du das Tool nur gegen eigene Systeme oder mit schriftlicher Erlaubnis. Keygraph rät außerdem klar von Scans gegen Produktion ab. Sinnvoll sind Staging Umgebungen oder lokale Setups mit Wegwerfdaten.

Ersetzt Shannon einen menschlichen Pentest?

Nein. Keygraph positioniert Shannon ausdrücklich als Ergänzung. Menschliche Pentester verstehen das Geschäft, verketten Angriffe kreativ und bewerten Risiken mit Erfahrung. Shannon deckt die vielen Anwendungen ab, die sonst nie getestet werden, und läuft bei jedem Release mit. Findings prüft trotzdem ein Mensch, weil LLM Reports Fehler enthalten können.