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Aktueller Stand April 2026: Das Projekt heißt mittlerweile OpenClaw und ist in Version 3.22 verfügbar, veröffentlicht am 23. März 2026. Gründer Peter Steinberger ist am 14. Februar 2026 zu OpenAI gewechselt, die Weiterentwicklung läuft unter einer unabhängigen Open Source Foundation. Mit über 247.000 GitHub Stars (Stand März 2026) zählt OpenClaw zu den am schnellsten wachsenden KI Agent Projekten überhaupt.
MoltBot war der Zwischenname zwischen ClawdBot (November 2025) und OpenClaw (30. Januar 2026). Innerhalb von nur drei Tagen wurde das Projekt zweimal umbenannt: zuerst von ClawdBot zu MoltBot nach einer markenrechtlichen Aufforderung von Anthropic, dann von MoltBot zu OpenClaw. Dieser Artikel beschreibt die kurze MoltBot Phase und führt zur aktuellen OpenClaw Dokumentation.
Im Kern ist MoltBot beziehungsweise OpenClaw ein KI Agent, der auf dem eigenen Computer oder Server läuft und sich über Messaging Apps wie WhatsApp, Telegram, Slack oder Discord steuern lässt. Anders als ChatGPT oder Claude, die im Browser leben, kommt der Bot dorthin, wo man ohnehin kommuniziert: in die eigenen Chat Apps. Man schickt eine Nachricht, und der Agent führt Aufgaben aus: Mails zusammenfassen, Dateien organisieren, Termine verwalten oder Shell Befehle ausführen. Das Konzept hat eine ganze Welle verwandter Projekte ausgelöst, von Moltbook als Social Network für KI Agenten bis zu Anthropics eigenem Claude Cowork.
Das Projekt wurde von Peter Steinberger entwickelt, einem österreichischen Entwickler, der zuvor PSPDFKit gegründet und erfolgreich verkauft hatte. Nach einer Auszeit vom Programmieren zog ihn die Entwicklung moderner KI Modelle, insbesondere Anthropics Claude, zurück ans Keyboard. Sein Ziel: ein persönlicher KI Assistent, der rund um die Uhr läuft und tatsächlich Dinge erledigt, statt nur zu chatten. Mit dem Wechsel zu OpenAI übergibt er die Weiterentwicklung an die Community und die neue Foundation Struktur.
Das Projekt startete Anfang November 2025 unter dem Namen ClawdBot, ein Wortspiel mit dem KI Modell Claude und einem Hummer als Maskottchen (englisch: claw = Schere oder Klaue). Doch Anthropic, das Unternehmen hinter Claude, sah die Namensähnlichkeit kritisch und sandte im Januar 2026 eine Aufforderung zur Umbenennung über das Markenrecht.
Am 27. Januar 2026 wurde aus ClawdBot dann MoltBot. Der neue Name spielt auf das englische Wort "molt" an, die Häutung, bei der Krebstiere ihre alte Schale abwerfen, um zu wachsen. Das Hummer Maskottchen blieb, die Software auch. Nur der Name änderte sich.
Doch der MoltBot Name hielt nur drei Tage. Am 30. Januar 2026 benannte Peter Steinberger das Projekt erneut um, diesmal zu OpenClaw. Die Begründung: Der Name MoltBot sei ihm einfach nicht rund genug über die Zunge gekommen. OpenClaw ist seitdem der offizielle Name und läuft unter github.com/openclaw/openclaw.
Die Umbenennungen verliefen turbulent: Beim Wechsel der Social Media Handles schnappten sich Krypto Betrüger innerhalb von Sekunden die alten Accounts und nutzten sie für Scam Token, die kurzzeitig eine Marktkapitalisierung von 16 Millionen US Dollar erreichten. Steinberger musste mehrfach klarstellen, dass weder ClawdBot noch MoltBot noch OpenClaw je Krypto Projekte waren oder sein werden.
Im Februar 2026 folgte der nächste Paukenschlag: Steinberger wechselte am 14. Februar zu OpenAI und übergab die Weiterentwicklung von OpenClaw an eine unabhängige Foundation. Sein Ziel laut Abschiedspost: einen KI Agent zu bauen, den auch nicht technische Anwender bedienen können. Das Projekt selbst läuft community basiert weiter, mit aktuell über 247.000 GitHub Stars und einer aktiven Skill Marketplace Plattform namens ClawHub mit über 13.000 Erweiterungen.
Roland Golla ist nicht nur Gründer von Never Code Alone, sondern ein anerkannter IT-Spezialist mit über 20 Jahren Erfahrung in der Softwareentwicklung. Mit der Expertise aus über 300 erfolgreich abgeschlossenen Web-Projekten entwickelt er heute das NCA AI CMS – eine Lösung, die tiefgreifendes technisches Know-how mit modernster Künstlicher Intelligenz verbindet.
Als offizieller Cypress.IO Ambassador, Speaker auf internationalen Konferenzen und YouTube-Creator für führende Testing-Tools weiß er genau, worauf es bei digitaler Qualität ankommt. Sein Fokus: KI-Systeme (wie Claude 3 und Mistral AI), die nicht nur Texte generieren, sondern echte Geschäftsprozesse für lokale Dienstleister automatisieren und messbare Ergebnisse liefern.
OpenClaw, ehemals MoltBot, besteht aus zwei Hauptkomponenten: dem Gateway und dem KI Backend. Das Gateway ist ein Server, der auf dem eigenen Rechner läuft, sei es ein Mac Mini, ein Linux Server, ein Raspberry Pi oder ein günstiger VPS in der Cloud. Es verbindet die Messaging Apps mit dem KI Modell.
Als KI Backend lässt sich Claude von Anthropic nutzen, aber auch OpenAI Modelle oder lokale LLMs via Ollama. Die meisten Nutzer setzen auf Claude, da es besonders gut für agentenbasierte Aufgaben geeignet ist und resistent gegen Prompt Injection Angriffe gilt. Mit Version 3.22 unterstützt OpenClaw zusätzlich Anthropic Vertex AI, sodass Claude auch über Google Cloud betrieben werden kann.
Die Kommunikation läuft über vertraute Chat Apps. Man schreibt OpenClaw eine Nachricht auf WhatsApp, Telegram, Slack, Discord, Signal, iMessage oder seit Version 3.22 auch Matrix, und der Assistent antwortet und führt Aufgaben aus. Es fühlt sich an wie ein Chat mit einem Kollegen, nicht wie die Bedienung einer Software.
OpenClaw speichert Kontext in Markdown Dateien auf dem lokalen Rechner. Es gibt eine SOUL.md für die Persönlichkeit des Assistenten, eine AGENTS.md für Verhaltensregeln und ein Memory Verzeichnis für langfristige Erinnerungen. So kann der Agent über Sessions hinweg lernen und sich an frühere Gespräche erinnern.
OpenClaw ist mehr als ein Chatbot, es ist ein Assistent, der tatsächlich Dinge erledigt. Hier einige Beispiele aus der Praxis:
Mail Management: Morgens eine Zusammenfassung der wichtigsten Mails erhalten. Newsletter automatisch abbestellen. Antworten auf Routineanfragen vorbereiten lassen.
Datei Organisation: Den Downloads Ordner aufräumen und nach Dateityp sortieren. Dokumente umbenennen. Duplikate finden und entfernen.
Kalender und Termine: Termine koordinieren, Einladungen versenden, an Meetings erinnern lassen, proaktiv, ohne dass man fragen muss.
Recherche und Zusammenfassungen: Webseiten lesen und zusammenfassen. Informationen aus mehreren Quellen zusammentragen. Berichte erstellen.
Entwickler Aufgaben: Shell Befehle ausführen, Code debuggen, Tests laufen lassen. Ein Nutzer portierte mit dem Agent ein CUDA Backend nach AMD ROCm in 30 Minuten.
Smart Home: Mit den richtigen Skills aus dem ClawHub Marketplace kann OpenClaw auch Haushaltsgeräte steuern, vom Licht bis zur Heizung. Über 13.000 Community Skills stehen mittlerweile zur Verfügung.
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Mehr erfahrenMoltBot läuft auf macOS und Linux nativ. Windows-Nutzer benötigen WSL2 (Windows Subsystem for Linux). Die Hardware-Anforderungen sind bescheiden: 1 GB RAM und ein CPU-Kern reichen für den Grundbetrieb, empfohlen werden 2 GB RAM für Browser-Automatisierung und mehrere Kanäle.
Die Software selbst ist kostenlos und Open Source (MIT-Lizenz). Die Kosten entstehen durch die API-Nutzung des KI-Modells. Bei Claude liegen die Kosten je nach Nutzung bei etwa 10-150 Euro pro Monat. Wer ein Claude Pro- oder Max-Abo hat, kann dieses direkt nutzen.
Die Installation erfolgt über einen Einrichtungsassistenten. Man wählt das KI-Modell, verbindet die gewünschten Messaging-Kanäle (etwa WhatsApp per QR-Code) und konfiguriert optionale Skills. Das Gateway wird als Systemdienst installiert und läuft im Hintergrund – auch nach einem Neustart.
Für den Betrieb als Always-on-Assistent empfiehlt sich dedizierte Hardware: ein Mac Mini, ein alter Laptop oder ein günstiger Cloud-Server. Der Rechner sollte dauerhaft laufen, damit MoltBot rund um die Uhr erreichbar ist.
MoltBot bringt über 50 vordefinierte Skills mit – spezialisierte Fähigkeiten für bestimmte Aufgaben wie Wetter-Abfragen, GitHub-Integration, Notion-Anbindung oder Slack-Verwaltung. Diese Skills sind im Grunde Anleitungsdateien (SKILL.md), die MoltBot erklären, wie es bestimmte Tools nutzen soll.
Über ClawdHub (bald MoltHub) können weitere Skills installiert werden. Der Agent kann sogar selbst nach passenden Skills suchen und diese bei Bedarf herunterladen. Die Community entwickelt ständig neue Erweiterungen.
Für fortgeschrittene Nutzer gibt es die Möglichkeit, eigene Skills zu schreiben. Da Skills aus Markdown-Dateien mit Anweisungen bestehen, ist keine komplexe Programmierung nötig – man beschreibt einfach, was der Assistent tun soll.
Eine Besonderheit ist die Browser-Integration: Mit einer Chrome-Erweiterung kann MoltBot Webseiten lesen, Formulare ausfüllen und Web-Recherchen durchführen. So lassen sich auch Aufgaben automatisieren, die normalerweise manuelle Browserarbeit erfordern.
MoltBot ist mächtig – und genau das macht es auch riskant. Der Assistent benötigt Zugriff auf E-Mails, Kalender, Dateisystem und möglicherweise Shell-Befehle. Wird das System kompromittiert, haben Angreifer potenziell Zugang zu allem.
Sicherheitsforscher fanden kurz nach dem viralen Erfolg hunderte öffentlich erreichbare MoltBot-Instanzen im Internet. Viele davon mit exponierten API-Keys, Zugangsdaten und Konversationsverläufen. Die Ursache: Fehlkonfigurationen durch unerfahrene Nutzer.
Ein weiteres Risiko ist Prompt Injection: Wenn MoltBot nicht vertrauenswürdige Inhalte liest (etwa E-Mails), könnten darin versteckte Anweisungen den Assistenten manipulieren. In einem Demonstrationsangriff wurde ein MoltBot dazu gebracht, E-Mails an einen Angreifer weiterzuleiten.
Empfehlungen für sicheren Betrieb: MoltBot auf dedizierter Hardware oder einem isolierten VPS laufen lassen, nicht auf dem Hauptrechner. Mit minimalen Berechtigungen starten und schrittweise erweitern. Keine sensiblen Daten im Zugriffsbereich ablegen. Regelmäßig Backups erstellen. Die Docker-Sandbox-Option nutzen, um den Systemzugriff einzuschränken.
Beide Tools sind KI Agenten, die auf Claude basieren und eigenständig Aufgaben erledigen können. Doch sie verfolgen unterschiedliche Ansätze:
Claude Cowork ist Anthropics offizielles Produkt. Es läuft in der Claude Desktop App, arbeitet in einer abgesicherten Sandbox und fokussiert sich auf Dateiverwaltung in einem freigegebenen Ordner. Die Bedienung erfolgt über die gewohnte Chat Oberfläche. Cowork ist benutzerfreundlich, aber in seinen Möglichkeiten bewusst eingeschränkt.
OpenClaw (ehemals MoltBot, ehemals ClawdBot) ist ein Community Projekt unter unabhängiger Open Source Foundation. Es läuft auf eigener Hardware, integriert sich in bestehende Messaging Apps und bietet deutlich mehr Kontrolle, aber auch mehr Verantwortung. OpenClaw kann Shell Befehle ausführen, auf das gesamte Dateisystem zugreifen und proaktiv Nachrichten senden. Mit über 247.000 GitHub Stars und mehr als 13.000 Skills im ClawHub Marketplace ist es das größte Community Projekt seiner Art.
Die Entscheidung hängt vom Anwendungsfall ab: Wer einen sicheren, einfachen Einstieg in KI Agenten sucht, ist mit Cowork gut bedient. Wer maximale Kontrolle und Flexibilität will und bereit ist, sich mit Konfiguration und Sicherheit auseinanderzusetzen, findet in OpenClaw ein mächtiges Werkzeug. NCA unterstützt Unternehmen bei der DSGVO konformen Integration solcher Agenten in bestehende Infrastrukturen, etwa über lokale Sprachmodelle via Ollama.
OpenClaw, das ehemalige MoltBot, zeigt eindrucksvoll, wohin die Entwicklung bei KI Assistenten geht: weg von passiven Chatbots, hin zu aktiven Agenten, die eigenständig Aufgaben erledigen. Das Projekt hat zurecht Aufmerksamkeit bekommen, es funktioniert, und die Vision eines persönlichen KI Assistenten, der rund um die Uhr arbeitet, ist greifbar geworden.
Allerdings ist OpenClaw kein Plug and Play Produkt. Die Einrichtung erfordert technisches Verständnis, die Sicherheitskonfiguration Sorgfalt, und die laufenden API Kosten sollten einkalkuliert werden. Mit dem Wechsel von Peter Steinberger zu OpenAI im Februar 2026 läuft das Projekt unter einer unabhängigen Foundation weiter, was zusätzliche Stabilität verspricht. Für nicht technische Anwender bleibt die Einstiegshürde dennoch hoch.
Wer sich für den praktischen Einsatz von KI interessiert, sei es für Content Erstellung, Automatisierung oder Produktivität, findet in OpenClaw ein spannendes Experimentierfeld. Für den produktiven Unternehmenseinsatz empfehlen sich jedoch Lösungen mit professionellem Support und klaren Sicherheitsgarantien.
Genau hier kommt NCA ins Spiel: Wir helfen Unternehmen dabei, KI Agenten wie OpenClaw DSGVO konform in bestehende Infrastrukturen zu integrieren, etwa kombiniert mit Ollama für lokale Sprachmodelle oder mit Vibe Coding Consulting für die saubere Anbindung an PHP, Symfony oder Sulu Anwendungen. Kontakt: roland@nevercodealone.de oder +49 176 24747727.
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Mehr erfahrenDie wichtigsten Fragen und Antworten rund um den viralen KI Agent von ClawdBot über MoltBot bis zur aktuellen Version OpenClaw.
Das Projekt startete im November 2025 unter dem Namen ClawdBot. Am 27. Januar 2026 wurde daraus MoltBot, drei Tage später am 30. Januar 2026 schließlich OpenClaw. Das Projekt wuchs viral von 5.000 auf über 247.000 GitHub Stars (Stand März 2026) und ist damit eines der am schnellsten wachsenden Open Source KI Projekte überhaupt.
Im Januar 2026 forderte Anthropic eine Umbenennung wegen der Namensähnlichkeit zwischen Clawd und Claude. Am 27. Januar wurde das Projekt zu MoltBot, drei Tage später am 30. Januar zu OpenClaw. Steinberger begründete den zweiten Wechsel damit, dass MoltBot sich nie ganz rund anfühlte. Der aktuelle Name OpenClaw ist seitdem stabil.
Die Software selbst ist kostenlos und Open Source unter MIT Lizenz. Die laufenden Kosten entstehen durch API Tokens des KI Modells. Bei Claude liegen diese je nach Nutzungsintensität bei etwa 10 bis 30 Euro für leichte Nutzung, 30 bis 70 Euro für moderate Nutzung und bis zu 150 Euro bei intensivem Einsatz pro Monat.
OpenClaw läuft auf nahezu jeder Hardware: Mac, Linux PC, Raspberry Pi 4 oder günstiger Cloud Server (VPS). Minimal werden 1 GB RAM und ein CPU Kern benötigt, empfohlen sind 2 GB RAM. Viele Nutzer kaufen sich 2026 eigens einen Mac Mini für den Always on Betrieb.
Das hängt stark von der Konfiguration ab. Kurz nach dem viralen Erfolg fanden Sicherheitsforscher hunderte öffentlich erreichbare Instanzen mit exponierten API Keys. Empfohlen wird der Betrieb auf dedizierter Hardware, minimale Berechtigungen und die Nutzung der Docker Sandbox Option.
Drei Namen, ein Projekt: ClawdBot (November 2025) wurde im Januar 2026 zu MoltBot und kurz darauf zu OpenClaw umbenannt. Es ist ein selbstgehosteter Open Source KI Assistent, der auf dem eigenen Computer läuft und sich über Messaging Apps wie WhatsApp, Telegram oder Slack steuern lässt. Anders als Cloud Chatbots führt das System tatsächlich Aufgaben aus: Mails verwalten, Dateien organisieren, Termine koordinieren oder Shell Befehle ausführen.
OpenClaw integriert sich in über 10 Messaging Plattformen: WhatsApp, Telegram, Slack, Discord, Signal, iMessage, Google Chat, Microsoft Teams, Mattermost und WebChat. Seit Version 3.22 kommt zusätzlich ein Matrix Plugin hinzu. Die Verbindung erfolgt je nach Plattform per QR Code oder API Token.
OpenClaw ist flexibel beim KI Backend. Die meisten Nutzer setzen auf Anthropics Claude (besonders Claude 4.5 Opus), da es gut für agentenbasierte Aufgaben und resistent gegen Prompt Injection geeignet ist. Mit Version 3.22 wurde zusätzlich Anthropic Vertex AI Support integriert, sodass Claude auch über Google Cloud genutzt werden kann. Aber auch OpenAI Modelle oder lokale LLMs via Ollama funktionieren.
Ja, aber nicht nativ. Windows Nutzer benötigen WSL2 (Windows Subsystem for Linux). Die Installation ist etwas aufwändiger, funktioniert aber zuverlässig. MacOS und Linux werden nativ unterstützt.
Skills sind spezialisierte Fähigkeiten für bestimmte Aufgaben, etwa für Wetter Abfragen, GitHub Integration, Gmail Anbindung oder Smart Home Steuerung. OpenClaw bringt über 50 Skills mit, im offiziellen ClawHub Marketplace stehen mittlerweile über 13.000 Community Skills bereit. Eigene Skills lassen sich als Markdown Dateien schreiben.
MoltBot, heute OpenClaw, wurde von Peter Steinberger entwickelt, einem österreichischen Entwickler, der zuvor PSPDFKit gegründet und an Insight Partners verkauft hatte. Im Februar 2026 wechselte Steinberger zu OpenAI und übergab die Weiterentwicklung an eine unabhängige Open Source Foundation. Das Projekt läuft seitdem community basiert weiter.
Claude Cowork ist Anthropics offizielles Produkt mit Sandbox Schutz und Fokus auf Dateiverwaltung in einem freigegebenen Ordner. OpenClaw (ehemals MoltBot, ehemals ClawdBot) ist ein Community Projekt mit mehr Kontrolle, Messaging App Integration und Systemzugriff, aber auch mehr Verantwortung für Sicherheit. Cowork ist einsteigerfreundlicher, OpenClaw mächtiger.
Nein. Nach den Umbenennungen kaperten Krypto Betrüger innerhalb von Sekunden die alten Social Media Accounts und bewarben Scam Token, die kurzzeitig 16 Millionen US Dollar Marktkapitalisierung erreichten. Der Entwickler hat klargestellt: ClawdBot, MoltBot und OpenClaw waren niemals Krypto Projekte und werden es nie sein.
Ja, das ist eine Kernfunktion. OpenClaw kann eigenständig Erinnerungen, Zusammenfassungen, Warnungen und Briefings senden, ohne dass man explizit danach fragt. Morgens eine Mail Zusammenfassung, abends eine Erinnerung an offene Aufgaben.
Die Installation erfolgt über einen Einrichtungsassistenten (openclaw onboard). Man wählt das KI Modell, verbindet Messaging Kanäle per QR Code oder Token und konfiguriert optionale Skills. Das Gateway wird als Systemdienst installiert und läuft auch nach Neustarts automatisch weiter. Mit Version 3.22 wurden alle alten CLAWDBOT_ und MOLTBOT_ Umgebungsvariablen entfernt, beim Upgrade müssen Konfigurationen angepasst werden.
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