Coolify: Self hosted PaaS Alternative zu Vercel und Heroku 2026
Coolify ist die Open Source PaaS Alternative zu Vercel und Heroku. NCA ordnet Funktionen, DSGVO Eignung und Use Cases ein.
Fossify ist eine Suite quelloffener Android Apps, die als datenschutzfreundliche Alternative zu den vorinstallierten Google Apps gedacht ist. Stand 2026 umfasst sie sieben stabile Apps und acht weitere im Open Beta Stadium, darunter Phone, Contacts, Calendar, Gallery, File Manager, Messages, Music Player und Voice Recorder. Alle Apps sind unter der GPL-3.0 Lizenz veröffentlicht, kostenfrei, werbefrei und tracken nichts.
Fossify entstand 2024 als Fork der eingestellten Simple Mobile Tools. Nach dem Verkauf des ursprünglichen Projekts an einen Drittanbieter, der die Apps mit Werbung und Abos versah, übernahm ein Teil der ursprünglichen Entwickler den Code und führt das Open Source Erbe fort. Die Apps sind auf F-Droid und im Google Play Store verfügbar.
Technisch sind alle Fossify Apps in Kotlin geschrieben und folgen einem Offline first Ansatz. Sie funktionieren ohne Internetverbindung, benötigen keine Google Services und lassen sich optional über DAVx⁵ mit Nextcloud oder anderen CalDAV/CardDAV Servern synchronisieren. Das macht sie zu einer interessanten Option für Unternehmen mit DSGVO Anforderungen und für Privatnutzer, die sich aus dem Google Ökosystem lösen wollen.
NCA betreibt seit Jahren einen eigenen Open Source Stack mit Sulu CMS, Symfony, PHPUnit und eigenen Servern in Deutschland. Wir kennen die Realität von Open Source aus erster Hand: Lizenzen lesen, Sicherheits-Updates verfolgen, Fork-Risiken einschätzen, Community Health bewerten. Diese Erfahrung bringen wir bei Tools wie Fossify mit, auch wenn wir sie nicht selbst in Production einsetzen, denn Fossify ist ein Endnutzer-Toolkit, kein Entwickler-Werkzeug.
Wir helfen Teams bei der Symfony und PHP Beratung, bei barrierefreiem Webdesign nach BFSG, bei der Sulu CMS Migration und beim Aufbau einer Vibe Coding Praxis. Wenn euer Team die Frage Open Source vs proprietär strategisch klären will, ordnen wir Tools wie Fossify, Coolify oder OpenReception im Kontext eures Stacks und eurer DSGVO Anforderungen ein.
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Was soll entstehen?
Niemand muss von heute auf morgen alle Google Apps löschen. Wir sehen in der Beratung, dass eine schrittweise Migration realistischer ist und besser angenommen wird. Fossify lässt sich gut in vier Stufen einführen, von den essentiellen Kommunikations-Apps bis zu System-Werkzeugen wie Launcher und Keyboard. Jede Stufe ist für sich nutzbar und liefert sofort einen Privacy Gewinn.
| Stufe | Apps | Status |
|---|---|---|
| Core: Kommunikation | Phone, Contacts, Messages | Stable |
| Productivity: Alltag | Calendar, File Manager, Calculator | Stable |
| Media: Inhalte | Gallery, Music Player, Voice Recorder | Stable |
| System: Oberfläche | Launcher, Keyboard, Camera, Clock | Beta |
Simple Mobile Tools war ein beliebtes Bundle minimalistischer Android Apps eines slowakischen Entwicklers. Im Frühjahr 2024 verkaufte er das Projekt an die Firma ZipApps, die anschließend Werbung, Abomodelle und Telemetrie in die ursprünglich werbefreien Apps integrierte. Die Community reagierte hart: die alten Versionen wurden auf F-Droid eingefroren, ein Teil der bisherigen Mitwirkenden gründete unter dem Namen Fossify einen Fork und führt die Apps unter der GPL-3.0 weiter.
Das ist mehr als eine Anekdote, es ist ein Lehrstück für jedes Team, das Open Source einsetzt. Lizenzwahl, Maintainer Modell, Eigentumsverhältnisse, Forkbarkeit, Community Health sind keine theoretischen Größen, sondern bestimmen ob ein Projekt nach einem Eigentümerwechsel weiterlebt. Bei NCA prüfen wir genau diese Faktoren, wenn wir PHP und Symfony Projekte retten oder modernisieren und Bibliotheken oder CMS Systeme bewerten.
Fossify ist kein Eins zu Eins Ersatz für Google. Wer die volle Integration aus Drive, Maps, Assistant und Photos gewohnt ist, wird Lücken bemerken: kein Cloud Sync, keine KI Suchfunktionen in der Gallery, kein Object Eraser. Im Gegenzug bekommt man Apps, die lokal arbeiten, kein Profil aufbauen und keine Werbung ausspielen.
Für die meisten Alltagsaufgaben reicht Fossify völlig aus: Telefonieren, SMS schreiben, Termine eintragen, Fotos durchsehen, Musik hören. Komplexer wird es, wenn ihr Mehrgeräte-Sync braucht, denn dafür benötigt ihr zusätzlich Nextcloud oder einen anderen CalDAV CardDAV Server plus die DAVx⁵ App auf dem Telefon. Wer diesen einmaligen Setup-Aufwand akzeptiert, hat anschließend eine Lösung in eigener Hand.
Die größten Lücken Stand 2026: keine eigene Mail App, keine Maps Anwendung, kein Browser. Hier muss man auf Drittlösungen ausweichen: K-9 Mail, OsmAnd oder Organic Maps, Brave Browser oder Vivaldi Browser.
Aus DSGVO Sicht ist Fossify ein interessanter Kandidat, weil die Apps standardmäßig keine Daten an externe Server senden. Es gibt keine Cloud Anbindung, keine Telemetrie, keine Analytics SDKs. Personenbezogene Daten wie Kontakte, Kalendereinträge oder Anrufprotokolle bleiben auf dem Gerät, solange keine Sync-Lösung eingerichtet wird.
Für Unternehmen heißt das: Wer Fossify in einer Diensthandy-Flotte einsetzt, hat eine deutlich geringere Auftragsverarbeitungslast als bei Google Workspace, weil schlicht keine Auftragsverarbeitung mit US Anbietern stattfindet. Wer Sync braucht, kann das mit eigenen Servern in Deutschland und einem CalDAV CardDAV Server wie Nextcloud kombinieren.
Wichtig zur Einordnung: Auch wenn die Apps selbst datenschutzfreundlich sind, läuft Android darunter weiter mit Google Diensten. Wer den nächsten Schritt gehen will, kombiniert Fossify mit einer Custom ROM wie GrapheneOS oder CalyxOS. Diese Kombination ist anspruchsvoll, aber technisch realistisch und für stark regulierte Branchen relevant.
Fossify Apps gibt es auf zwei Wegen: über den werbefreien Open Source Store F-Droid oder über den Google Play Store. Wer ohne Google Konto leben möchte, installiert zuerst F-Droid als APK und holt sich darüber alle Fossify Apps mit automatischen Updates.
# F-Droid installieren
# 1. APK von https://f-droid.org herunterladen
# 2. Installation aus unbekannten Quellen einmalig zulassen
# 3. F-Droid App oeffnen, Repos aktualisieren
# 4. Nach Fossify suchen, gewuenschte App installieren
Im Play Store findet ihr die Apps unter dem Entwicklernamen Fossify. Achtet darauf, nicht versehentlich eine der proprietären Simple Mobile Tools Versionen unter neuem Markennamen zu installieren, denn das ist die Vorgeschichte, die diesen Fork erst nötig gemacht hat.
Fossify ist im NCA Stack ein editorial Thema, nicht Production. Wir setzen die Apps nicht in eigenen Kundenprojekten ein, weil wir keine Endkunden-Geräteflotten managen. Wir kennen die Suite trotzdem aus eigener Nutzung, ordnen sie für interessierte Teams ein und ziehen sie als Beispiel heran, wenn wir Open Source Forks und Lizenzthemen erklären.
Wo wir helfen: Beim Aufbau eines DSGVO konformen Tech Stacks. Bei der Frage, welche eigenen Server in Deutschland zu eurem Setup passen. Bei der Modernisierung von PHP und Symfony Projekten, beim barrierefreien Webdesign nach BFSG, bei Vibe Coding Beratung und bei der Migration in Richtung souveräner Infrastruktur.
Wer Fossify selbst ausprobieren möchte, kann mit einer einzigen App starten, zum Beispiel Fossify Gallery oder Fossify Calculator. Wer in der eigenen Organisation gezielt Google Dienste durch Open Source ablösen will, sollte das als Projekt mit Architektur und Migrationsplan aufsetzen, nicht als spontane App Installation.
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Die wichtigsten Fragen und Antworten zu Fossify, Open Source Android Apps und der Migration weg von Google für Entwicklerteams und Privatnutzer 2026.
Fossify ist eine Suite quelloffener Android Apps unter der GPL-3.0 Lizenz. Anders als Google Apps arbeiten alle Fossify Apps offline first, ohne Tracking, ohne Werbung und ohne Cloud Zwang. Stand 2026 sind sieben Apps stabil und acht weitere im Open Beta Stadium verfügbar.
Stabil sind Phone, Contacts, Messages, Calendar, Gallery, File Manager, Calculator, Music Player und Voice Recorder. In offener Beta sind Launcher, Keyboard, Camera, Clock, Paint, Notes, Flashlight und Draw. Die Liste wird laufend erweitert.
Fossify Apps gibt es auf F-Droid und im Google Play Store. F-Droid ist die werbefreie Open Source Variante und empfiehlt sich für Nutzer, die ohne Google Konto leben wollen. Über den Play Store erhält man dieselben Apps, profitiert aber von Googles automatischen Updates.
Die Apps selbst senden keine personenbezogenen Daten an externe Server. Daher reduziert sich die Auftragsverarbeitungslast deutlich gegenüber Google Workspace. Vollständige DSGVO Konformität hängt aber vom Gesamtsetup ab, inklusive Custom ROM, Sync Server und Geräteverwaltung.
Fossify steht unter der GPL-3.0 Lizenz. Diese Copyleft Lizenz verlangt, dass Modifikationen oder Forks ebenfalls quelloffen veröffentlicht werden. Für Endnutzer heißt das volle Transparenz und Forkbarkeit. Für Unternehmen, die eigene Versionen verteilen wollen, gelten klare Pflichten zur Offenlegung.
Simple Mobile Tools wurde im Frühjahr 2024 verkauft und der neue Eigentümer ergänzte die Apps um Werbung und Abos. Ein Teil der ursprünglichen Mitwirkenden forkte den Code und gründete Fossify, um das Open Source Erbe ohne Werbung und Tracking fortzuführen.
Ja. Fossify Calendar und Contacts unterstützen CalDAV und CardDAV. Mit der App DAVx auf dem Telefon und einem Nextcloud Konto oder einem anderen Server lassen sich Kontakte und Termine zwischen mehreren Geräten synchron halten.
Fossify bietet keine eigene Mail App, keine Kartennavigation und keinen Browser. Hier müssen Drittlösungen wie K-9 Mail, OsmAnd, Organic Maps oder Brave zum Einsatz kommen. Auch KI Features wie Object Eraser in Google Photos fehlen bewusst.
Ja. Wer F-Droid statt Play Store nutzt, kann Fossify Apps komplett ohne Google Konto installieren und nutzen. In Kombination mit einer Custom ROM wie GrapheneOS oder CalyxOS ist ein nahezu De-Googled Setup möglich.
Für stark regulierte Branchen und Teams mit hohen Datenschutzanforderungen ist Fossify eine ernsthafte Option. Voraussetzung ist ein durchdachter Migrationsplan, eigene Sync Infrastruktur und idealerweise ein Mobile Device Management. NCA hilft Teams, diesen Aufbau strategisch zu planen.
Sehr aktiv. Die Repositories auf GitHub bekommen regelmäßige Commits, neue Beta Apps werden veröffentlicht, Übersetzungen aktualisiert. Stand Mai 2026 hat die Organisation 31 Repositories mit hunderten Beiträgen pro Monat. Das ist ein gutes Zeichen für die Nachhaltigkeit des Projekts.
Ja. Wir helfen bei der Auswahl und Bewertung von Open Source Tools im Kontext eures Stacks, eurer DSGVO Anforderungen und eurer Roadmap. Dazu gehören Sulu CMS, Coolify, OpenReception und Tools wie Fossify als Teil einer souveränen IT Strategie.
Coolify ist die Open Source PaaS Alternative zu Vercel und Heroku. NCA ordnet Funktionen, DSGVO Eignung und Use Cases ein.
OpenReception 1.0 ist veröffentlicht: quelloffene Terminverwaltung unter AGPL, end to end verschlüsselt, als DSGVO Alternative zu Doctolib.