Domain Driven Design erklärt: Ubiquitous Language, Bounded Context und Aggregate in PHP und Symfony, plus klare Grenzen für KI Agents im Code.
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Ein Tag inhouse mit Benjamin Klein für Developer, Tester und Admins. Context Engineering, Harness, ADRs und zwei Hands on Blöcke mit KI Agenten in eurem Setup.
final readonly class BestellungAufgegeben
{
public function __construct(
public string $bestellId,
public string $kundenId,
public \DateTimeImmutable $aufgegebenAm,
) {
}
}
It's developers' (mis)understanding, not domain experts' knowledge, that gets released in production.
Domain Driven Design erklärt: Ubiquitous Language, Bounded Context und Aggregate in PHP und Symfony, plus klare Grenzen für KI Agents im Code.
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Event Storming ist eine Workshop Methode aus dem Domain Driven Design. Fachbereich und Entwicklung kleben die Ereignisse eines Geschäftsprozesses in zeitlicher Reihenfolge an eine lange Wand. So entsteht in wenigen Stunden ein gemeinsames Bild, das Lücken und Widersprüche zeigt. Alberto Brandolini hat die Methode 2013 entwickelt. Sie funktioniert für neue Produkte genauso wie für gewachsene Systeme.
Ein Big Picture Event Storming dauert meist einen halben bis ganzen Tag. Process Modelling für einen einzelnen Prozess braucht oft zwei bis drei Stunden. Entscheidend ist weniger die Zeit als die Auswahl der Leute. Remote Sessions teilt man besser in mehrere kürzere Blöcke, weil die Konzentration am Bildschirm schneller nachlässt.
Die Leute mit den Fragen und die Leute mit den Antworten. Also Entwicklung, Fachexperten, Product Owner und bei Bedarf Support oder Vertrieb. Wichtig ist eine neutrale Moderation. Beim Big Picture dürfen viele Menschen dabei sein, im Process Modelling bremsen zu große Gruppen. Fehlen die Fachexperten, zeigt die Wand nur Vermutungen.
Vor Ort reichen eine lange Papierrolle, Klebezettel in mehreren Farben und dicke Stifte. Remote nutzen Teams digitale Whiteboards mit vorbereiteten Farben und einer Legende. Wichtiger als das Werkzeug ist genug Platz. Eine zu kleine Fläche zwingt früh zu Entscheidungen und bremst die offene Erkundung am Anfang.
Coding Agents kennen eure Fachlichkeit nicht. Die Ergebnisse eines Event Storming liefern ihnen klare Begriffe, eine Liste der Domain Events und benannte Grenzen. Als Markdown Datei im Repository wird daraus Kontext für jeden Prompt. Der Agent benennt Klassen dann so wie das Fachteam und arbeitet innerhalb eines klaren Bereichs.
Ein Domain Event ist ein fachlich relevantes Ereignis, das bereits passiert ist. Es steht immer in der Vergangenheitsform, etwa „Rechnung versendet“. Beim Event Storming klebt es auf einem orangen Zettel. Im Code wird daraus eine kleine, unveränderliche Klasse. Domain Events sind die Basis für Event Sourcing, helfen aber auch ohne Event Sourcing.
Event Storming ist eine Workshop Methode, Event Sourcing ein Architekturmuster. Beim Event Storming modelliert ein Team Prozesse als Ereignisse an der Wand. Beim Event Sourcing speichert eine Anwendung ihren Zustand als Folge von Ereignissen. Das eine führt oft zum anderen, Pflicht ist das nicht. Viele Teams nutzen Event Storming mit einer klassischen Datenbank.
Ein Hotspot markiert ein Problem, eine offene Frage oder einen Widerspruch. Er klebt meist als pinker Zettel an der Wand, damit er sofort auffällt. Hotspots sind oft das wertvollste Ergebnis, weil sie zeigen, wo Wissen fehlt oder Abteilungen verschieden denken. Nach dem Workshop werden sie priorisiert und gezielt geklärt.
An der Wand zeigen sich Bereiche, in denen Begriffe ihre Bedeutung wechseln oder andere Leute zuständig sind. Pivotal Events trennen solche Abschnitte. Diese Stellen sind Kandidaten für Bounded Contexts. Sie sind ein Startpunkt, noch keine fertige Architektur. Im Process Modelling und im Code wird der Schnitt geschärft und später mit Deptrac abgesichert.
Ja, gerade dort. Oft kennt niemand mehr den ganzen Ablauf. Die Wand macht das heutige Verhalten sichtbar, samt Umwegen und Sonderfällen. Das Ergebnis hilft beim Schreiben von Characterization Tests und bei der Planung einer schrittweisen Ablösung mit dem Strangler Fig Pattern. Umgebaut wird erst, wenn das Verhalten abgesichert ist.
Nein. Fachexperten brauchen gar kein Vorwissen, Entwickler nur wenig. Die Notation ist in wenigen Minuten erklärt. Wer später Bounded Contexts, Aggregates oder CQRS nutzen will, profitiert aber von DDD Grundlagen. Für viele Teams ist Event Storming der einfachste Einstieg in Domain Driven Design überhaupt.
Immer dann, wenn sich das Geschäft deutlich ändert oder ein neuer Bereich entsteht. Die Wand ist eine Momentaufnahme. Viele Teams halten die Ergebnisse als Datei im Repository aktuell und machen für neue Features kurze Process Modelling Runden. So bleibt die gemeinsame Sprache nah am Code und veraltet nicht still im Wiki.