Caddy ist der Open Source Webserver mit automatischem HTTPS und Reverse Proxy, NCA ordnet Caddy für Self Hosting von n8n, Ollama und Coolify ein
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services:
vaultwarden:
image: vaultwarden/server:1.37.2
container_name: vaultwarden
restart: unless-stopped
environment:
DOMAIN: "https://vault.example.de"
SIGNUPS_ALLOWED: "false"
volumes:
- ./vw-data:/data
ports:
- "127.0.0.1:8080:80"
vault.example.de {
reverse_proxy 127.0.0.1:8080
}
Unofficial Bitwarden compatible server written in Rust, formerly known as bitwarden_rs
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Vaultwarden ist ein Open Source Server in Rust, der die Bitwarden Schnittstelle nachbaut. Die offiziellen Bitwarden Apps, Browser Erweiterungen und die CLI verbinden sich damit wie mit dem Original. Das Projekt hieß früher bitwarden_rs, steht unter der AGPLv3 und ist kein offizielles Bitwarden Produkt. Aktuell ist Version 1.37.2 vom August 2026.
Aktuell ist Vaultwarden 1.37.2 vom 22. August 2026. Diese Version ist nötig für Bitwarden Clients ab 2026.8.0. Davor brachte 1.37.0 im Juli mehrere Security Fixes. Prüfe vor jedem Update die Release Notes im GitHub Repository und mach vorher ein Backup von Datenbank und Datenordner.
Die Tresordaten werden auf dem Gerät verschlüsselt, der Server speichert nur verschlüsselte Blöcke. Trotzdem gab es 2026 mehrere Server Lücken, die schnell gepatcht wurden. Sicher ist Vaultwarden nur mit gepflegtem Betrieb: aktuelle Version, HTTPS, geschlossene Registrierung, geschütztes Admin Panel, Backups und Monitoring.
Ja, Vaultwarden eignet sich gut für DSGVO konformen Betrieb, weil alle Daten auf deinem eigenen Server liegen, etwa in Deutschland. Konform wird es aber erst durch dein Umfeld: Verarbeitungsverzeichnis, Zugriffskonzept, Löschfristen und technische Maßnahmen nach Art. 32 DSGVO. Self Hosting nimmt dir den US Anbieter ab, nicht die Dokumentation.
Die Software selbst ist kostenlos und Open Source. Es fallen keine Lizenzen pro Nutzer an, auch Funktionen wie Organisationen oder TOTP sind enthalten. Kosten entstehen durch Server, Domain, Backups und vor allem durch die Zeit für Updates und Betrieb. Diesen Aufwand solltest du ehrlich einplanen.
Bitwarden ist das offizielle Produkt mit Cloud und selbst hostbarem Server in C# und .NET. Vaultwarden ist ein inoffizieller Nachbau des Servers in Rust. Die Clients sind dieselben. Vaultwarden braucht weniger Ressourcen und keine Lizenz für Premium Funktionen, bietet aber keinen Hersteller Support.
Alle offiziellen Bitwarden Clients: Apps für Android und iOS, Desktop Apps für Windows, macOS und Linux, Browser Erweiterungen für Chromium Browser und Firefox sowie die Bitwarden CLI. In den Einstellungen trägst du vor dem Login die Adresse deines eigenen Servers ein. Neue Client Versionen brauchen teils eine aktuelle Vaultwarden Version.
Standard ist SQLite, das reicht für kleine Teams und ist am einfachsten zu sichern. Für mehr Nutzer oder bestehende Infrastruktur unterstützt Vaultwarden auch MySQL, MariaDB und PostgreSQL. Die Wahl triffst du über die Variable DATABASE_URL. Seit Version 1.37.0 bricht Vaultwarden bei einer ungültigen URL ab, statt still auf SQLite zu wechseln.
Ja. Das Web Vault nutzt Kryptografie Funktionen des Browsers, die nur in einem sicheren Kontext laufen. Auch Passkeys und WebAuthn verlangen HTTPS. Am einfachsten setzt du einen Reverse Proxy wie Caddy davor, der Zertifikate automatisch holt und erneuert. Der Vaultwarden Container selbst lauscht dann nur lokal.
Sichere regelmäßig den kompletten Datenordner mit Datenbank, Anhängen, Send Dateien und Schlüsseln. Bei SQLite hilft ein konsistenter Export statt einer bloßen Dateikopie im laufenden Betrieb. Lege Backups verschlüsselt an einem zweiten Ort ab und teste die Wiederherstellung. Ein Backup, das nie zurückgespielt wurde, ist nur eine Hoffnung.
Ja. Neuere Versionen unterstützen die Anmeldung per SSO über einen OpenID Connect Anbieter. Passkeys kannst du im Tresor speichern und mit den Bitwarden Clients nutzen. Für die Zwei Faktor Anmeldung stehen TOTP Apps, Mail, YubiKey, Duo und WebAuthn bereit. Alles setzt einen sauber per HTTPS erreichbaren Server voraus.
Noch nicht produktiv. NCA plant, Vaultwarden ab 2027 auf den eigenen Servern in Deutschland einzusetzen. Bis dahin beobachten wir Releases und Security Advisories genau und ordnen das Projekt für Teams ein, die ihren Passwort Server selbst betreiben wollen. So fließen unsere Erfahrungen später direkt in die Beratung ein.