Eliminierung technischer Schulden mit PHPStan, Rector PHP und PHPUnit. Über 20 Jahre Praxiserfahrung in skalierbaren Backends.
- Aktualisiert:
- Autor:
- Roland Golla
Was sind KI Anforderungen an Umsetzungspartner?
Inhalt
KI Anforderungen mit NCA: Schnelle Hilfe vom Experten
Gesetzliche Konformität & Inklusion. Optimierung von Performance und Conversion durch radikal nutzerzentriertes, universelles Design.
Skalierbare KI-Systeme mit echtem Code Ownership. CI/CD, Backup-Strategien und Infrastruktur, die mit deinem Team wächst.
Warum klassische Ausschreibungen nicht mehr reichen
Der Fragenkatalog: Acht Bereiche
Die acht Bereiche im Überblick
| Bereich | Kernfrage | Nachweis |
|---|---|---|
| Arbeitsweise | Welche Aufgaben übernehmen Agenten, und wo entscheidet ein Mensch? | Beschriebener Workflow mit Freigabepunkten |
| Spezifikation | Wie werden Anforderungen für Agenten aufbereitet und freigegeben? | Beispielspezifikation, Regeldateien, Akzeptanzkriterien |
| Qualität | Welche Quality Gates laufen, und wer schreibt die Akzeptanztests? | Pipeline Konfiguration, Testberichte, Schutz der Testdateien |
| Daten und Modelle | Welche Modelle laufen wo, und welche Daten sehen sie? | Modellliste, Hosting Standorte, Unterauftragsverarbeiter |
| Sicherheit | Welche Rechte haben Agenten, und wie werden Aktionen protokolliert? | Rechtekonzept, Audit Log, Umgang mit Zugangsdaten |
| Recht und Compliance | Wie erfüllt der Bieter DSGVO und AI Act? | Vertrag zur Auftragsverarbeitung, Maßnahmen zur KI Kompetenz, Regelung der Rechte am Code |
| Kosten | Wie fließt der Effizienzgewinn in den Preis? | Preismodell, Ausweis der Modellkosten, Messgrößen |
| Übergabe | Was bleibt nach Projektende beim Auftraggeber? | Regeldateien, Skills, Tests und Dokumentation im Repository |
Arbeitsweise und Spezifikation
- Welche Aufgaben übernehmen Agenten, welche bleiben bei Menschen?
- Wie werden Anforderungen für Agenten aufbereitet, etwa als Spezifikation mit OpenSpec oder in Regeldateien wie rules.md und AGENTS.md?
- Wer gibt eine Spezifikation frei, bevor ein Agent startet?
- Wie groß sind die Arbeitspakete, die ein Agent auf einmal umsetzt?
- Wie geht das Team mit Ergebnissen um, die an der Anforderung vorbeigehen?
Qualität und Akzeptanztests
- Welche Quality Gates laufen bei jedem Merge Request, von statischer Analyse bis zu End to End Tests?
- Wer schreibt die Akzeptanztests, und wie sind sie vor Änderungen durch Agenten geschützt?
- Sieht der Auftraggeber Testberichte und Pipeline Ergebnisse direkt?
- Wie organisiert das Team Code Reviews, wenn Agenten große Mengen Code erzeugen?
- Wie verhindert das Team technische Schulden durch KI Code?
Daten, Modelle und Sicherheit
- Welche Modelle laufen wo, und welche Daten des Auftraggebers sehen sie?
- Arbeiten Agenten nur gegen Entwicklungssysteme mit Testdaten, oder gibt es Zugriff auf produktive Systeme?
- Welche Rechte haben Agenten, und wie werden ihre Aktionen protokolliert?
- Wie werden Zugangsdaten verwaltet, damit sie nicht in Prompts oder Repositories landen?
- Wie schützt sich das Team gegen Prompt Injection und manipulierte Werkzeuge?
Recht und Compliance
- Wie fördert der Bieter die KI Kompetenz der Personen, die im Projekt mit Agenten arbeiten?
- Deckt der Vertrag zur Auftragsverarbeitung auch die eingesetzten KI Dienste ab?
- Wer hält die Rechte am erzeugten Code, und wie werden Lizenzen von übernommenem Fremdcode geprüft?
- Welche Daten des Auftraggebers dürfen zum Training von Modellen verwendet werden, und welche nicht?
Kosten und Preismodell
- Nach welchem Modell rechnet der Bieter ab, und wie spiegelt es den Einsatz von Agenten?
- Wie werden Token und Modellkosten ausgewiesen, und wer trägt sie?
- Mit welchen Messgrößen belegt der Bieter versprochene Einsparungen?
- Was passiert, wenn die Einsparung im Projekt nicht eintritt?
Übergabe: Was nach dem Projekt beim Auftraggeber bleibt
- Liegen Regeldateien, Skills und Tests im Repository des Auftraggebers?
- Lässt sich der Workflow mit anderen Modellen oder Werkzeugen weiterführen?
- Welche Dokumentation erhält der Auftraggeber zu Agenten, Rechten und Freigaben?
Probeaufgabe statt Präsentation
- Spezifikation: Wie sauber beschreibt der Bieter die Aufgabe, bevor ein Agent startet?
- Nachweis: Liefert er Testergebnisse, Pipeline Läufe und nachvollziehbare Diffs?
- Kontrolle: Wo hat ein Mensch eingegriffen, und warum?
- Transparenz: Legt er offen, welche Modelle und Werkzeuge im Einsatz waren?
- Übergabe: Bleiben Regeln und Tests nutzbar im Repository zurück?
Warnsignale im Angebot
- Pauschale Einsparungen in Prozent ohne Messmethode.
- Keine Aussage dazu, welche Modelle wo laufen und welche Daten sie sehen.
- Agenten schreiben Code und Akzeptanztests allein.
- Agenten sollen direkt auf produktive Systeme zugreifen.
- Regeldateien, Skills und Tests fehlen im Leistungsumfang.
- KI taucht nur in der Präsentation auf, nicht im beschriebenen Prozess.
- Keine Antwort auf die Frage nach der KI Kompetenz des Teams.
The whole landscape of what's 'cheap' and what's 'expensive' has all just shifted.
KI Anforderungen in der Praxis mit Never Code Alone
NCA Vibe Coding Consulting
Roland Golla ist Entwickler aus Leidenschaft – seit über 20 Jahren. Er hat hunderte Projekte begleitet, von Legacy-Refactoring bis KI-Integration. Bei Vibe Coding verbindet er das Beste aus beiden Welten: Die Geschwindigkeit von KI-generiertem Code mit der Qualität professioneller Softwareentwicklung. Kein Bullshit, keine Agentur-Floskeln – direkte Hilfe von jemandem, der selbst täglich im Code steckt.
Häufige Fragen zu KI Anforderungen an Umsetzungspartner
Was sind KI Anforderungen an Umsetzungspartner 2026?
KI Anforderungen an Umsetzungspartner sind Fragen und Nachweise, mit denen Auftraggeber in einer Ausschreibung prüfen, wie ein Dienstleister mit KI Agenten arbeitet. Sie decken Arbeitsweise, Spezifikation, Qualität, Daten und Modelle, Sicherheit, Recht, Kosten und Übergabe ab. Sie gehören in jedes RFP, bei dem ein Partner Software mit Coding Agenten baut oder migriert.
Welche Fragen gehören 2026 in ein RFP für agentische Dienstleister?
Die wichtigsten: Welche Aufgaben übernehmen Agenten, und wo entscheidet ein Mensch? Wer schreibt die Akzeptanztests? Welche Modelle laufen wo, und welche Daten sehen sie? Welche Rechte haben Agenten? Wie fließt der Effizienzgewinn in den Preis? Und bleiben Regeldateien, Skills und Tests nach Projektende beim Auftraggeber? Jede Frage braucht einen Nachweis.
Wie prüft man 2026 die KI Versprechen eines Dienstleisters?
Mit Nachweisen statt Selbsteinschätzungen. Eine Studie von METR zeigte, dass Entwickler ihren Zeitgewinn durch KI deutlich überschätzten, obwohl sie gemessen langsamer waren. Deshalb gehören Messmethoden, Testberichte und Pipeline Ergebnisse ins Angebot. Am aussagekräftigsten ist eine bezahlte Probeaufgabe in einer Sandbox, bei der zwei Bieter dieselbe Aufgabe lösen.
Was verlangt der AI Act 2026 von Dienstleistern, die mit KI Agenten arbeiten?
Relevant ist vor allem Artikel 4: Anbieter und Betreiber von KI Systemen müssen die KI Kompetenz ihres Personals fördern. Seit der Anpassung durch den Digital Omnibus im Juli 2026 ist kein bestimmtes Niveau vorgeschrieben, die Pflicht bleibt aber bestehen. In Deutschland überwacht die Bundesnetzagentur. Die rechtliche Einordnung im Einzelfall gehört zu Fachanwälten.
Was ist eine Probeaufgabe im RFP 2026?
Eine kleine, bezahlte Aufgabe, die Bieter in einer Sandbox des Auftraggebers mit Testdaten und klaren Regeln lösen. Sie zeigt, wie ein Team tatsächlich mit Agenten arbeitet: wie es spezifiziert, welche Nachweise es liefert, wo Menschen eingreifen und was im Repository zurückbleibt. Das sagt mehr als jede Präsentation.
Welche Warnsignale gibt es in Angeboten mit KI?
Pauschale Einsparungen ohne Messmethode, fehlende Angaben zu Modellen und Datenfluss, Agenten, die Code und Akzeptanztests allein schreiben, direkter Zugriff auf produktive Systeme und fehlende Regeldateien im Leistungsumfang. Auch wenn KI nur in der Präsentation auftaucht und nicht im beschriebenen Prozess, lohnt eine Nachfrage.
Wem gehören Regeldateien, Skills und Tests nach dem Projekt?
Das regelt der Vertrag, deshalb gehört es ausdrücklich hinein. Ohne Regeldateien, Skills, Prompts und Testsuiten kann ein anderes Team oder ein eigener Agent später kaum weiterarbeiten. Sinnvoll ist, dass alle Artefakte im Repository des Auftraggebers liegen und der Workflow auch mit anderen Modellen weiterläuft.
Sollten Agenten eines Dienstleisters auf produktive Systeme zugreifen?
Nach unserer Einordnung nicht. Agenten arbeiten gegen Entwicklungssysteme oder Sandboxes mit Testdaten, Änderungen gehen über den normalen Transportweg mit Review. Läuft ein Modell nicht in der Infrastruktur des Auftraggebers, bleiben echte Geschäftsdaten außen vor. Ein Angebot, das direkten Produktivzugriff für Agenten vorsieht, braucht eine sehr gute Begründung.
Wie wirkt sich KI auf das Preismodell eines Dienstleisters aus?
Agenten verschieben die Kostenstruktur: Manche Arbeit wird billig, Review und Qualitätssicherung bleiben aufwendig. Auftraggeber sollten fragen, wie der Effizienzgewinn in den Preis fließt, wie Token und Modellkosten ausgewiesen werden und mit welchen Messgrößen Einsparungen belegt werden. Ohne diese Transparenz zahlt man womöglich Stunden für Arbeit, die ein Agent erledigt.
Welche Rolle spielt die OWASP Top 10 for Agentic Applications?
Sie beschreibt die wichtigsten Sicherheitsrisiken für autonome KI Agenten, ist im Dezember 2025 erschienen und wurde von über 100 Fachleuten erarbeitet. Für Ausschreibungen eignet sie sich als Referenz: Bieter können darlegen, wie sie Risiken wie gekaperte Agentenziele, kaskadierende Fehler oder blindes Vertrauen von Menschen in Agenten in ihrem Workflow adressieren.
Brauchen interne Teams eigenes KI Wissen, um Dienstleister zu steuern?
Ja. Wer Angebote bewerten und einen agentisch arbeitenden Partner steuern will, muss verstehen, was Agenten leisten und wo sie Fehler machen. Das betrifft Product Owner, Projektverantwortliche und Architekten gleichermaßen. Programmierkenntnisse sind dafür nicht nötig, wohl aber Erfahrung mit Spezifikationen, Akzeptanzkriterien und dem Lesen von Testergebnissen.
Kann Never Code Alone bei der Ausschreibung helfen?
Ja. Wir helfen Auftraggebern, KI Anforderungen für ihre Ausschreibung zu formulieren, Angebote einzuordnen und Probeaufgaben aufzusetzen. Rechtsberatung übernehmen wir nicht, die technische Seite dafür umso gründlicher. Der Einstieg ist ein kostenloses Kennenlernen, danach schätzen wir den Aufwand und rechnen transparent minutengenau ab.