Nextcloud im Überblick: Open Source Plattform für Dateien, Office, Talk und lokale KI. Hub 26 Summer, Self Hosting und Einordnung für Teams.
Mehr erfahren
Der NCA KI Workshop gibt eurem Team einen gemeinsamen Rahmen für KI. Workshoptag inhouse, optional mit Praxistag, als Variante für Developer oder alle Abteilungen.
git clone https://github.com/opencloud-eu/opencloud.git
cd opencloud/deployments/examples/opencloud_full
nano .env
# Wichtige Werte in der .env
OC_DOMAIN=cloud.example.de
COLLABORA_DOMAIN=collabora.example.de
WOPISERVER_DOMAIN=wopiserver.example.de
TRAEFIK_DOMAIN=traefik.example.de
ADMIN_PASSWORD=EinSicheresPasswort
TRAEFIK_ACME_MAIL=admin@example.de
docker compose up -d
Markdown ist für offene, strukturierte Inhalte ein sinnvolles Format.
Nextcloud im Überblick: Open Source Plattform für Dateien, Office, Talk und lokale KI. Hub 26 Summer, Self Hosting und Einordnung für Teams.
Mehr erfahren
Optimieren Sie Ihre Webseite mit Astro JS und nutzen Sie die Vorteile einer schnellen, sicheren und barrierefreien Webseite. Erfüllen Sie die gesetzlichen Anforderungen und verbessern Sie die Benutzererfahrung Ihrer Webseite. Mit Astro JS können Sie die Ladezeit reduzieren, die Sicherheit maximieren und die SEO-Optimierung verbessern. Kontaktieren Sie uns, um mehr zu erfahren und um Ihre Webseite auf ein neues Level zu heben.
OpenCloud ist eine Open Source Plattform für Filemanagement, Filesharing und Zusammenarbeit an Dateien. Organisationen betreiben sie auf eigenen Servern oder beziehen sie über Partner. Entwickelt wird sie von der OpenCloud GmbH, einer Tochter der Heinlein Gruppe aus Berlin. Der Code ist ein Fork von ownCloud Infinite Scale und steht unter der Apache 2 Lizenz.
Das Production Release vom Juni 2026 bringt einen Markdown Editor auf Basis von Tiptap direkt in die Weboberfläche. Dazu kommen serverseitig gespeicherte Favoriten, eine überarbeitete Breadcrumb Navigation und eine bessere Bildvorschau für große Sammlungen. Im April 2026 zeigte OpenCloud zudem einen Login per EUDI Wallet zusammen mit esatus.
Für die Dateiablage ja. OpenCloud bietet Spaces für Projektordner, Versionierung, Freigaben, Sync Clients für alle großen Systeme und Office im Browser über Collabora Online. Der Unterschied liegt im Betrieb: Die Daten liegen auf eigenen Servern oder bei einem europäischen Partner statt bei einem US Konzern. Dafür braucht es einen Plan für Updates und Backups.
OpenCloud trennt zwei Kanäle. Rolling Releases erscheinen etwa alle drei Wochen und bringen neue Features früh. Production Releases kommen ungefähr halbjährlich und sind auf Stabilität ausgelegt. Für den Livebetrieb ist der Production Kanal die sichere Wahl. Die Versionen folgen Semantic Versioning, größere Umbrüche erkennt man an der Hauptversion.
OpenCloud lässt sich so betreiben, dass die Daten vollständig in Europa und unter eigener Kontrolle bleiben. Das ist eine gute Grundlage für DSGVO Anforderungen. Konform wird ein Setup aber erst durch den Betrieb: Hosting Standort, Verträge, Rechte, Verschlüsselung und Backups müssen stimmen. Die Software allein ersetzt keine Prüfung durch Datenschutz Verantwortliche.
OpenCloud ist in Go geschrieben, braucht keine Datenbank und konzentriert sich auf Dateien und Zusammenarbeit an Inhalten. Nextcloud ist in PHP geschrieben, nutzt eine Datenbank und ist eine breite Plattform mit Chat, Groupware, Office und KI. OpenCloud steht unter Apache 2, Nextcloud unter AGPL 3.0. Beide lassen sich über Open Cloud Mesh verbinden.
OpenCloud ist ein Fork von ownCloud Infinite Scale, der neuen Generation von ownCloud in Go. Die Heinlein Gruppe hat den Code 2025 übernommen und entwickelt ihn als eigenes Projekt weiter. Mehrere frühere ownCloud Entwickler arbeiten heute an OpenCloud. Seitdem gehen die beiden Projekte getrennte Wege.
Nein. Laut Projekt schreibt OpenCloud Dateien und Metadaten direkt ins Dateisystem. Es gibt keinen Stack aus PHP, MySQL, Redis und Webserver, der zusätzlich gepflegt werden muss. Das reduziert die Zahl der beweglichen Teile und macht Backups übersichtlicher. Für Office im Browser kommen allerdings weitere Dienste wie Collabora Online dazu.
Ja. Die Software ist Open Source unter der Apache 2 Lizenz und darf auch kommerziell genutzt werden. Kosten entstehen für Server, Betrieb und Pflege. Wer LTS Releases, Mandantenfähigkeit, Hochverfügbarkeit über Kubernetes und Support rund um die Uhr braucht, kann eine Enterprise Lizenz beziehen.
Für einen Test eignet sich das offizielle Docker Compose Beispiel aus dem GitHub Repository. Es bringt OpenCloud, Collabora Online, einen WOPI Server und Traefik mit. Ihr tragt Domains, Admin Passwort und Mail für die Zertifikate in die .env Datei ein und startet mit docker compose up. Für Produktion gehören Backups, Monitoring und ein Update Plan dazu.
OpenCloud bindet Office Programme über den WOPI Standard an. Standard ist Collabora Online, das auf LibreOffice basiert und Texte, Tabellen und Präsentationen im Browser bearbeitet. Mehrere Personen können gleichzeitig am selben Dokument arbeiten. Für strukturierte Texte gibt es seit Juni 2026 zusätzlich den eingebauten Markdown Editor.
Der Anbieter nennt vor allem öffentliche Verwaltung, Bildung, Forschung, große Unternehmen und Provider. Spannend ist OpenCloud für alle, die Dateien aus US Diensten lösen wollen und einen schlanken Betrieb suchen. Wer eine komplette Suite mit Chat, Kalender und Mail braucht, kombiniert OpenCloud mit weiteren Diensten oder schaut sich breitere Plattformen an.