SKILL.md ist die Kerndatei jedes Agent Skills, mit YAML Frontmatter und Markdown Body, Progressive Disclosure und description als Trigger, erklärt von NCA
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Ein Tag inhouse mit Benjamin Klein für Developer, Tester und Admins. Context Engineering, Harness, ADRs und zwei Hands on Blöcke mit KI Agenten in eurem Setup.
Skills teach Claude how to complete specific tasks in a repeatable way.
SKILL.md ist die Kerndatei jedes Agent Skills, mit YAML Frontmatter und Markdown Body, Progressive Disclosure und description als Trigger, erklärt von NCA
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Roland Golla ist Entwickler aus Leidenschaft – seit über 20 Jahren. Er hat hunderte Projekte begleitet, von Legacy-Refactoring bis KI-Integration. Bei Vibe Coding verbindet er das Beste aus beiden Welten: Die Geschwindigkeit von KI-generiertem Code mit der Qualität professioneller Softwareentwicklung. Kein Bullshit, keine Agentur-Floskeln – direkte Hilfe von jemandem, der selbst täglich im Code steckt.
Ein Skill enthält wiederverwendbares Prozesswissen und gilt projektübergreifend. Ein PRD beschreibt die Anforderungen an ein konkretes Produkt und gilt nur dort. Der Skill sagt, wie gearbeitet wird, das PRD sagt, was gebaut wird. Beide sind Kontext für denselben Agenten, unterscheiden sich aber in Reichweite, Lebensdauer, Ladezeitpunkt und Ablageort.
Nein. Die Beschreibung im Frontmatter entscheidet, wann ein Skill triggert, und sie unterscheidet nicht zwischen Repositories. Steht Projektwissen im Skill, baut der Agent im nächsten Projekt Dinge, die dort niemand bestellt hat. Eine einfache Gegenprobe: Enthält ein Satz einen Produktnamen, eine Kundenanforderung oder ein Datum, gehört er nicht in den Skill.
Nein. Für kleine Bugfixes und klar umrissene Änderungen reicht eine gute Issue Beschreibung. Ein PRD lohnt sich, sobald mehrere Personen beteiligt sind, der Scope unklar ist oder ein Agent über mehrere Schritte hinweg arbeiten soll. Die Faustregel: Wenn du die Frage nach dem Scope zweimal beantworten musst, schreib es auf.
So kurz wie möglich. Zwei bis drei Seiten reichen für die meisten Features. Wichtiger als Länge ist Vollständigkeit an den kritischen Stellen: Non Goals, Akzeptanzkriterien und offene Fragen. Lange PRDs werden nicht gelesen, weder von Menschen noch effektiv von Agenten, weil sie den Kontext unnötig aufblähen.
Nein. Ein PRD beschreibt, was getestet werden soll, aber es prüft nichts. Ohne statische Analyse, Unit Tests und End to End Tests bleibt jede Anforderungsdokumentation eine Absichtserklärung. Bei uns stehen die Qualitätsgates zuerst, danach kommt die strukturierte Dokumentation. Umgekehrt funktioniert es nicht.
Alles, was in genau diesem Repository dauerhaft gilt. Also Build und Test Befehle, Ordnerstruktur, verbotene Bereiche und projektspezifische Konventionen. Damit ist die AGENTS.md die Zwischenform: repo spezifisch wie ein PRD, aber dauerhaft wie ein Skill. Sie wird beim Start geladen, nicht per Trigger.
Ja, und das ist die sauberste Kombination beider Ebenen. Ein Skill für PRDs enthält nur das Verfahren: welche Fragen gestellt werden, welche Struktur das Dokument bekommt, welche Abschnitte Pflicht sind. Der Skill bleibt generisch und funktioniert überall. Das erzeugte PRD ist projektspezifisch und landet im Repo.
Über die Beschreibung im Frontmatter. Sie muss das Verfahren benennen, nicht das Projekt. Formulierungen wie für unser Shop System sind ein Warnsignal. Wer wirklich projektgebundene Trigger braucht, gehört mit dem Inhalt in die AGENTS.md des jeweiligen Repositories statt in einen geteilten Skill.
Üblich ist ein docs Ordner, versioniert mit dem Code, den das Dokument beschreibt. Der Vorteil: Das PRD durchläuft dieselben Reviews wie der Code und veraltet nicht unbemerkt in einem separaten Wiki. Nach dem Release wandert es ins Archiv, bleibt aber über die Git Historie nachvollziehbar.
Non Goals benennen ausdrücklich, was nicht gebaut wird. Sie sind der wirksamste Teil eines PRDs, weil KI Agenten ohne diese Grenze zuverlässig Features dazu erfinden. Ein Satz wie Mehrsprachigkeit ist in dieser Iteration ausgeschlossen spart mehr Aufwand als drei Seiten positiver Beschreibung.
Ein PRD beschreibt das Problem und die gewünschte Wirkung aus Produktsicht. Eine Spec beschreibt die technische Umsetzung. Beide greifen ineinander, aber sie beantworten verschiedene Fragen. Wie sich PRD, ADR, Spec und BDD zueinander verhalten, steht ausführlich in unserem Beitrag zur Dokumentenkette für KI Coding.
Ja, sogar besonders. Wer allein arbeitet, wechselt trotzdem zwischen Projekten. Ein sauber geschriebener Skill nimmt das Prozesswissen mit, ohne Ballast aus dem alten Projekt einzuschleppen. Der Aufwand für die Trennung fällt einmal an, der Nutzen wiederholt sich bei jedem neuen Repository.