Herdr ist der Open Source Agent Multiplexer fürs Terminal: persistente Sessions, Agent Status und Socket API für OpenCode, Codex und Claude Code
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T3 Code ist eine Open Source Oberfläche, mit der du mehrere KI Coding Agents aus einer App steuerst. Die Macher nennen es eine Control Plane für Coding Agents: Claude Code, Codex, OpenCode, Cursor, Grok Build und Google Antigravity laufen darunter, T3 Code ist das Cockpit darüber.
Du arbeitest in Threads statt in vielen Terminal Fenstern. Jeder Thread schreibt in einen eigenen Git Branch. Ist das Ergebnis gut, öffnet ein Klick den Pull Request auf GitHub, mit Titel, Beschreibung und Changelog. Den Diff prüfst du vorher direkt in der App.
T3 Code betreibt kein eigenes Modell und verkauft keine Tokens. Du nutzt die Agents und Zugänge, die schon auf deinem Rechner eingerichtet sind. Mit OpenCode als Agent sind damit auch lokale Ollama Modelle möglich.
Es gibt eine Desktop App für macOS, Windows und Linux, eine Web App und Apps für iOS und Android. Der Quellcode steht unter MIT Lizenz auf GitHub. Herausgeber ist T3 Tools Inc., das Team um den Entwickler Theo Browne.
Wir arbeiten jeden Tag mit Coding Agents. OpenCode mit Open Weight Modellen ist unser Werkzeug im Alltag, dazu Git, Vim und CI Pipelines. Oberflächen wie T3 Code schauen wir uns deshalb genau an: Wo bringt eine App mehr Überblick als das Terminal, und wo fehlen Leitplanken? T3 Code ist nicht Teil unseres Production Stacks. Wir ordnen es für Teams ein, die mehrere Agents bequem steuern wollen und dabei die Kontrolle über Code und Daten behalten möchten.
In der NCA Vibe Coding Consulting klären wir, ob eine Agent Oberfläche zu deinem Workflow passt. Mit den NCA Agentic AI Coding Guardrails sichern wir parallele Agents mit Regeln, Rechten und Tests ab. Wer Agents auf eigener Infrastruktur betreiben will, findet Unterstützung bei KI Assistenten selbst hosten. Im NCA KI Workshop für Developer üben Teams Agentic Coding mit festen Leitplanken, und die Vibe Coding Beratung begleitet den Weg danach.
Ein Tag inhouse mit Benjamin Klein für Developer, Tester und Admins. Context Engineering, Harness, ADRs und zwei Hands on Blöcke mit KI Agenten in eurem Setup.
Ein Coding Agent im Terminal ist schnell gestartet. Bei drei oder vier Agents wird es eng. Welcher Agent arbeitet auf welchem Branch? Wo wartet einer auf eine Freigabe? Und wie prüfst du den Diff, bevor er im Pull Request landet?
T3 Code bündelt diese Fragen in einer Oberfläche. Jeder Agent bekommt einen Thread, jeder Thread einen Branch. Freigaben erscheinen direkt im Verlauf. Das Team nennt als Vorbilder unter anderem die Codex Desktop App, Conductor und Claude Desktop. Keine dieser Lösungen war ihnen schnell und offen genug, also haben sie eine eigene gebaut.
Drei Probleme, die T3 Code löst:
Wer tiefer in das Thema einsteigen will, findet die Grundlagen bei Agentic Coding und bei den Agentic Coding Patterns.
T3 Code verbindet Agent Steuerung, Git Workflow und Remote Zugriff in einer App. Das sind die Kernfunktionen:
Die Agents selbst bleiben unverändert. T3 Code ruft Codex, Claude Code, Cursor oder Google Antigravity über deren eigene Schnittstellen auf. Wer heute schon einen Agent nutzt, behält seine Einstellungen.
Ein weiterer Punkt ist die Lizenz. Gefällt dir eine Entscheidung des Teams nicht, forkst du das Projekt und baust deine eigene Version. Für Teams, die sich ungern an einen Hersteller binden, ist das ein echtes Argument.
Bevor T3 Code etwas steuern kann, muss mindestens ein Agent installiert und angemeldet sein. Für OpenCode reicht ein Befehl:
# OpenCode als Agent anmelden
opencode auth login
Danach installierst du die Desktop App. Am saubersten ist ein Paketmanager, weil du Updates dann zentral steuerst:
# macOS mit Homebrew
brew install --cask t3-code
# Windows mit winget
winget install T3Tools.T3Code
# Arch Linux aus dem AUR
yay -S t3code-bin
Ohne Desktop App geht es über die Kommandozeile. Zum einmaligen Testen reicht npx. Nach der Installation startet der Befehl t3 den Server und öffnet die lokale Web App:
# einmal testen ohne Installation
npx t3@latest
# nach der Installation starten
t3
# als Hintergrunddienst einrichten
t3 service install
Das Projekt bietet auch ein Installationsskript per curl an. Lies es vorher, bevor du es ausführst. Wichtig: Das Team bezeichnet T3 Code selbst als sehr frühes Projekt und rechnet mit Fehlern. Wer noch keinen Agent eingerichtet hat, startet mit unserer Anleitung OpenCode auf dem Mac lokal installieren oder OpenCode unter Windows installieren.
T3 Code und Herdr lösen ein ähnliches Problem auf zwei Ebenen. Herdr bleibt im Terminal, T3 Code bringt eine grafische App mit Git Workflow. Die Tabelle zeigt die Unterschiede.
Die Agents laufen auf einem Rechner, du steuerst sie von überall. Der Host muss dafür eingeschaltet und erreichbar bleiben. T3 Code kennt vier Wege:
Für Teams mit Datenschutzfokus ist die Wahl des Weges wichtig. T3 Connect ist bequem, nutzt aber die Infrastruktur des Anbieters. Pairing im eigenen Netz und SSH kommen ohne diesen Umweg aus. Pairing Links und Codes behandelst du wie Passwörter: nicht in Screenshots, Logs oder Bug Reports.
Einen ähnlichen Ansatz verfolgt Anthropic mit Claude Code Remote. T3 Code ist dabei nicht an einen Agent gebunden und funktioniert genauso mit OpenCode.
Ein Detail sollten Teams kennen: Neue Threads starten im Modus Full access. Der Agent führt Befehle und Änderungen dann ohne Rückfrage aus. Die Dokumentation empfiehlt das für Worktrees oder Sandboxes, die man wegwerfen kann. Für ein wichtiges Repository ist das zu viel Freiheit.
Die vier Permission Modes:
Eine Oberfläche ersetzt keine Leitplanken. Für jedes Setup mit mehreren Agents gilt die gleiche Reihenfolge:
Der PR Knopf macht das Ausliefern sehr leicht. Genau deshalb müssen Tests und Reviews vor dem Merge greifen. Wie lange Threads die Qualität eines Agents beeinflussen, zeigt unser Artikel zum Context Window Management.
T3 Code ist lokale Software. Server und Agents laufen auf deinem Rechner oder auf deinem Server. Die App selbst verarbeitet keine Prompts mit einem eigenen Modell. Welche Daten nach außen gehen, entscheidet der Coding Agent und das Modell dahinter.
Unsere Regel bleibt deshalb gleich: Coding Modelle aus der Cloud arbeiten gegen lokale Setups mit anonymisierten Testdaten, zum Beispiel mit Faker. Mehr dazu im Beitrag zur digitalen Souveränität für Entwickler.
Zum Projekt: Herausgeber ist T3 Tools Inc. Der Code steht unter MIT Lizenz offen auf GitHub und lässt sich prüfen, forken und selbst bauen. Das Team nimmt bisher kaum externe Beiträge an. Kleine Fixes sind möglich, große Features nicht.
Unsere Einschätzung: T3 Code ist geeignet für Entwickler, die mehrere Agents parallel nutzen und lieber in einer App als im Terminal arbeiten. Stark ist es beim Weg vom Thread zum Pull Request und beim Zugriff vom Handy. Für Teams mit strengen Vorgaben empfiehlt sich SSH oder Pairing im eigenen Netz und der Modus Supervised. Wer gerade erst startet, braucht zunächst einen sauber eingerichteten Agent, siehe Wie kann ich mit Vibe Coding anfangen.
The open-source control plane for coding agents.
Herdr ist der Open Source Agent Multiplexer fürs Terminal: persistente Sessions, Agent Status und Socket API für OpenCode, Codex und Claude Code
Mehr erfahrenWir helfen Teams, Coding Agents so einzurichten, dass am Ende produktionsreifer Code entsteht. Oberflächen wie T3 Code sind dabei ein Baustein. Entscheidend sind Regeln, Tests und ein klarer Ablauf.
Roland Golla ist Entwickler aus Leidenschaft – seit über 20 Jahren. Er hat hunderte Projekte begleitet, von Legacy-Refactoring bis KI-Integration. Bei Vibe Coding verbindet er das Beste aus beiden Welten: Die Geschwindigkeit von KI-generiertem Code mit der Qualität professioneller Softwareentwicklung. Kein Bullshit, keine Agentur-Floskeln – direkte Hilfe von jemandem, der selbst täglich im Code steckt.
Die wichtigsten Antworten zu T3 Code, Installation, Remote Zugriff, Sicherheit und dem Einsatz im Team.
T3 Code ist eine Open Source Oberfläche für KI Coding Agents. Du steuerst Claude Code, Codex, OpenCode, Cursor, Grok Build und Google Antigravity aus einer App. Jeder Thread arbeitet in einem eigenen Git Branch, und ein Klick öffnet den Pull Request. Es gibt Apps für Desktop, Web, iOS und Android, der Code steht unter MIT Lizenz.
Ja, T3 Code ist Open Source unter MIT Lizenz und frei nutzbar. Das Projekt verkauft keine Tokens und setzt keine eigenen Limits. Du bringst die Zugänge mit, die du für deine Coding Agents schon hast. Die Kosten für Agents und Modelle bleiben also dieselben, T3 Code kommt nur als Oberfläche dazu.
T3 Code unterstützt Claude Code, Codex, Cursor, Grok Build, OpenCode und Google Antigravity. Mindestens ein Agent muss installiert und angemeldet sein, bevor T3 Code ihn steuern kann. Für OpenCode reicht dafür opencode auth login. Mit OpenCode als Agent lassen sich auch lokale Modelle über Ollama einbinden.
Beide helfen dabei, mehrere Coding Agents im Blick zu behalten. Herdr bleibt im Terminal und hält Sessions dauerhaft am Leben. T3 Code ist eine grafische App mit Threads, Diff Review und Pull Requests per Klick. Herdr passt zu Terminal Fans, T3 Code zu allen, die lieber in einer App arbeiten oder vom Handy aus steuern.
T3 Code lohnt sich für Entwickler, die mehrere Agents parallel nutzen und den Weg vom Ergebnis zum Pull Request kurz halten wollen. Auch wer Agents auf einem Server laufen lässt und sie vom Handy steuern will, profitiert. Für den Einstieg mit einem einzigen Agent reicht meist ein sauber eingerichteter Agent im Terminal.
Unter macOS installierst du die Desktop App mit brew install --cask t3-code, unter Windows mit winget install T3Tools.T3Code. Für Arch Linux gibt es ein AUR Paket, für Debian und Ubuntu ein deb Paket. Zum Testen ohne Installation reicht npx t3@latest. Vorher muss mindestens ein Coding Agent eingerichtet sein.
Ja. Es gibt Apps für iOS und Android. Die Agents laufen weiter auf deinem Rechner oder Server, das Handy ist nur die Steuerung. Verbinden kannst du dich über T3 Connect, über Pairing im eigenen Netz, über Tailscale oder über SSH. Der Host muss dafür eingeschaltet und erreichbar bleiben.
Es gibt vier Modi pro Thread. Supervised fragt vor jedem Befehl und jeder Änderung. Auto accept edits erlaubt Dateiänderungen, Befehle brauchen eine Freigabe. Auto lässt Routine durch und fragt bei riskanten Aktionen. Full access erlaubt alles ohne Rückfrage und ist der Standard. Für wichtige Repositories empfehlen wir Supervised.
T3 Code verarbeitet selbst keine Prompts mit einem eigenen Modell, die Agents laufen aber mit deinen Rechten. Da neue Threads im Modus Full access starten, solltest du die Rechte bewusst einschränken. Dazu kommen klare Regeln in der AGENTS.md, Quality Gates in der Pipeline und ein automatisiertes Code Review vor jedem Merge.
Nur wenn du T3 Connect nutzt. Dann läuft die Verbindung zwischen deinen Geräten über ein Relay des Anbieters. Ohne T3 Connect arbeitet T3 Code lokal. Für den Zugriff von anderen Geräten gibt es Pairing im eigenen Netz und SSH aus der Desktop App. Projekte und Zugangsdaten bleiben dabei auf deiner Maschine.
Ja, über einen Agent, der lokale Modelle kann. OpenCode lässt sich mit Ollama verbinden, T3 Code steuert dann OpenCode. Kleine Coding Modelle laufen so auf eigener Hardware. Große Coding Modelle laufen sinnvoller bei einem Hoster in Deutschland oder der EU. Die Daten selbst bleiben in lokalen Setups mit anonymisierten Testdaten.
Wir ordnen ein, ob eine Agent Oberfläche wie T3 Code zu deinem Workflow passt, und richten Coding Agents mit Guardrails ein. Dazu gehören Regeln, Rechte, Tests und Reviews. Wir starten mit einem kostenlosen Kennenlernen, schätzen den Aufwand und rechnen transparent nach Minuten ab. T3 Code ist nicht in unserem Production Stack.