Codex von OpenAI als CLI und App mit GPT 5.3 Codex, goal Long Horizon Modus, Skills und Plugins. NCA ordnet kritisch ein ohne Production Endorsement.
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Ein Tag inhouse, ohne Vorkenntnisse, mit Live Demo und Live Coding. Am Ende steht ein eigenes kleines Tool statt einer Demo App.
Lightweight coding agent that runs in your terminal.
Codex von OpenAI als CLI und App mit GPT 5.3 Codex, goal Long Horizon Modus, Skills und Plugins. NCA ordnet kritisch ein ohne Production Endorsement.
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Roland Golla ist Entwickler aus Leidenschaft – seit über 20 Jahren. Er hat hunderte Projekte begleitet, von Legacy-Refactoring bis KI-Integration. Bei Vibe Coding verbindet er das Beste aus beiden Welten: Die Geschwindigkeit von KI-generiertem Code mit der Qualität professioneller Softwareentwicklung. Kein Bullshit, keine Agentur-Floskeln – direkte Hilfe von jemandem, der selbst täglich im Code steckt.
Es gibt keinen klaren Sieger. Claude Code gewinnt bei komplexem Debugging, großen Refactorings und Architektur Arbeit, weil der Harness am tiefsten programmierbar ist. Codex gewinnt bei Beständigkeit, Delegation und Kosten pro Token, dazu bei Sandbox und Auto Review. Die meisten Vergleichstests 2026 empfehlen, beide installiert zu haben und nach Aufgabentyp zu wählen. Beide binden aber an einen US Anbieter.
Claude Code gibt es im Pro Plan für 20 USD mit knappem Kontingent, ernsthafte Agenten Arbeit braucht Max für 100 oder 200 USD, die Nutzung wird mit dem Chat geteilt. Codex ist im ChatGPT Abo ab 20 USD enthalten und liefert dort spürbar mehr Agenten Laufzeit. Seit April 2026 rechnet OpenAI Codex nach API Tokens ab. Bei beiden ändern sich Kontingente und Konditionen ohne Mitsprache der Nutzer.
Claude Code läuft ausschließlich auf Anthropic Modellen, aktuell Sonnet 5 als Standard und Opus für komplexe Aufgaben. Codex läuft ausschließlich auf OpenAI Modellen, aktuell GPT 5.6 Sol. Weder Claude Code noch Codex unterstützen offiziell lokale Modelle oder europäische Inferenz Anbieter. Der Agent ist bei beiden das Verkaufsargument für das Modell des Herstellers.
Codex CLI ist Open Source unter Apache 2.0, geschrieben in Rust. Claude Code ist nicht offen. Bei Codex lässt sich der Agent lesen, prüfen und forken, das Modell bleibt aber OpenAI. Echte Unabhängigkeit gibt es erst, wenn Agent und Modell getrennt sind. OpenCode ist Open Source unter MIT und verbindet sich mit jedem OpenAI kompatiblen Endpoint.
Beide verarbeiten Code und Prompts bei einem US Anbieter. Business und Enterprise Verträge sagen zu, Daten nicht zum Training zu nutzen. Das Grundproblem bleibt: Cloud Act und FISA 702 gelten unabhängig von Vertrag und Serverstandort. Für Kundendaten im Code, Berufsgeheimnis oder eigene IP empfehlen wir EU Inferenz oder lokale Modelle mit einem offenen Agenten, der gegen eine lokale Entwicklungsumgebung mit Testdaten arbeitet.
Drei Gründe: Der Agent ist an das Modell des Herstellers gekettet, Code und Prompts liegen bei einem US Anbieter, und offene Modelle liefern vergleichbare Qualität zu einem Bruchteil der Kosten. Wir arbeiten mit OpenCode als offenem Agenten und Modellen aus der EU oder lokal über Ollama. Die Standards AGENTS.md, SKILL.md und MCP übernehmen wir, weil sie in jedem Agenten funktionieren.
Beides sind Regeldateien für den Agenten im Projekt. CLAUDE.md ist das Format von Claude Code, AGENTS.md der offene Standard, den OpenAI an die Agentic AI Foundation übergeben hat und den Codex, OpenCode und viele andere Agenten lesen. Claude Code liest inzwischen auch AGENTS.md. Wer den Wechsel offen halten will, schreibt seine Regeln in eine AGENTS.md und verlinkt sie aus der CLAUDE.md.
Ja, viele Teams tun das. Praktisch funktioniert es mit einer gemeinsamen Regeldatei, die beide lesen, und einer Handoff Datei, in der jeder Agent festhält, was er geändert hat. Git Worktrees trennen die Arbeitsverzeichnisse, damit sich die Agenten nicht in die Quere kommen. Der Aufwand lohnt sich, wenn ein Agent bei Architektur und der andere bei Umsetzung stärker ist.
Im Auto Review Modus prüft ein zweiter Guardian Agent jede Aktion, bevor sie ausgeführt wird. Das gibt fast die Geschwindigkeit des Vollzugriffs ohne das Risiko. Zusammen mit der Sandbox auf Betriebssystem Ebene, die Netzwerk und Dateisystem hart begrenzt, ist das der Bereich, in dem Codex am deutlichsten vor Claude Code liegt. Claude Code arbeitet mit einem Berechtigungs Modell pro Aktion und dem Plan Modus.
Claude Code liegt bei großen Refactorings über viele Dateien vorn, weil Subagenten, Hooks und Plan Modus die Arbeit strukturieren. Wichtiger als der Agent ist aber die Methode: Erst Quality Gates mit statischer Analyse, Unit Tests und E2E Tests, dann aufräumen. Kein Agent fixt schlechten Code allein. Bei NCA läuft Refactoring manuell mit KI Unterstützung und deterministischen Tools wie Rector, nie als autonomer Agenten Lauf.
Dann hat das Team keine Wahl. Beide Anbieter haben 2026 Preise, Kontingente und Abrechnungsmodelle geändert, Codex ist im April auf API Token Abrechnung umgestiegen. Die Abschaltung von Gemini CLI im Juni 2026 zeigt, dass auch ein komplettes Tool binnen Wochen verschwinden kann. Wer Agent und Modell trennt, tauscht in solchen Fällen eine Zeile Konfiguration. Wer gebunden ist, migriert.
Regeln in eine AGENTS.md, Skills im SKILL.md Format, Tools als MCP Server. Dann OpenCode installieren und mit einem Modell aus der EU oder lokal über Ollama verbinden. Die drei Standards funktionieren dort identisch, das Team muss nichts neu lernen. Quality Gates in der Pipeline sichern die Qualität unabhängig vom Agenten. NCA begleitet den Umstieg, realistisch 15 bis 30 Tage bis zum ersten belastbaren Ergebnis, minutengenau abgerechnet.