NCA Social Media
Erstellt:
Aktualisiert:
Autor:
Roland Golla
Grünes Clipboard mit Checkliste, Siegel, Paragraphenzeichen und Wordmark Compliance

Was ist Compliance in der digitalen Barrierefreiheit?

Compliance bezeichnet in der digitalen Barrierefreiheit die Einhaltung der gesetzlichen Pflichten, die für eine Webseite, einen Shop oder eine App gelten. In Deutschland sind das vor allem das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) für Unternehmen und die BITV 2.0 für öffentliche Stellen, beide abgeleitet aus europäischen Richtlinien.
Compliance und Konformität werden oft gleichgesetzt, meinen aber zwei Ebenen. Konformität ist die technische Frage: Erfüllt die Seite die Erfolgskriterien der WCAG auf Level AA? Compliance ist die rechtliche Frage: Gilt das Gesetz für mein Angebot, welche Norm ist maßgeblich, habe ich eine Barrierefreiheitserklärung, wer kontrolliert und was passiert bei Verstößen?
Das BFSG ist in Kraft, und die Marktüberwachungsstelle der Länder (MLBF) kontrolliert seine Einhaltung. Compliance ist damit kein Zukunftsthema, sondern Teil des laufenden Betriebs.
Inhalt
NCA Cypress Workshop mit Cypress Ambassador Roland Golla

E2E Tests, die euer Team selbst schreibt

Ein Tag inhouse mit Roland Golla, offizieller Cypress Ambassador und seit über 20 Jahren in Testing und Refactoring zu Hause. Auf unserem YouTube Kanal zeigt er in über 70 Live Coding Tutorials, wie Cypress in echten Projekten läuft. Dazu kommt unser Open Source Plugin NCA TESTIFY: Basistests für jede Website, mit einer Zeile im CI/CD Setup. Im Workshop lernt euer Team Setup, stabile Selektoren, Custom Commands und Tests in der Pipeline.

  1. 1
    Kostenloses Vorgespräch
    Projekt, Stack und Teststand klären
  2. 2
    Workshoptag bei euch
    Setup, Patterns und erste Tests im Team
  3. 3
    Praxistag optional
    Tests im eigenen Projekt und in CI
Roland Golla
Roland Golla
Fullstack Developer
Zum Cypress Workshop arrow_forward

Wir führen euch sicher durch die Compliance Pflichten

Wir sind keine Anwälte und geben keine Rechtsberatung. Was wir können: die technische Seite der Compliance so aufbauen, dass sie hält. Sulu CMS, Astro, React und Vue liefern bei uns von Anfang an semantisches HTML. Cypress mit axe-core prüft jede Änderung gegen WCAG 2.2 AA, bevor sie live geht. Und wir dokumentieren den Stand so, dass eine Barrierefreiheitserklärung darauf aufbauen kann statt auf Vermutungen.
Dazu passen unsere Leistungen rund um Accessibility Webdesign und Frontend, automatisiertes Accessibility Testing mit axe DevTools und Cypress, Lighthouse Accessibility Audits, barrierefreie Überschriftenstrukturen und unsere Frontend Development Beratung für Teams, die Barrierefreiheit in die Pipeline holen wollen.

Die Rechtsgrundlagen reichen von der EU Richtlinie bis zur WCAG

Compliance ist eine Kette aus vier Gliedern. Wer sie kennt, versteht, warum am Ende immer die WCAG geprüft werden.
  • European Accessibility Act (EAA): Die EU Richtlinie 2019/882 verpflichtet Unternehmen, bestimmte Produkte und Dienstleistungen barrierefrei anzubieten. Details im Eintrag zum European Accessibility Act.
  • BFSG: Die deutsche Umsetzung des EAA. Es gilt für Onlineshops, Bankdienste, Verkehrsdienste, E-Books, Telekommunikation und weitere Dienstleistungen im Endkundengeschäft.
  • EN 301 549: Die harmonisierte europäische Norm, die festlegt, was barrierefrei technisch bedeutet. Für Webinhalte verweist sie auf die WCAG Level AA.
  • WCAG: Die Web Content Accessibility Guidelines des W3C mit ihren Erfolgskriterien. Hier wird geprüft. Wer heute baut, orientiert sich an der jeweils neuesten Fassung, weil sie alle älteren Kriterien enthält.
Für öffentliche Stellen gilt in Deutschland parallel die BITV 2.0, abgeleitet aus der EU Richtlinie 2016/2102. Sie verweist ebenfalls auf die EN 301 549, verlangt aber zusätzlich Inhalte in Leichter Sprache und Deutscher Gebärdensprache. In den USA regeln der Americans with Disabilities Act und Section 508 vergleichbare Pflichten.

Welches Regelwerk für euer Angebot gilt

Compliance beginnt mit einer einfachen Frage: Wer ist euer Gegenüber? Die Antwort entscheidet, welches Regelwerk greift. Viele Teams fallen unter mehrere gleichzeitig.
  • Ihr verkauft an Verbraucher in Deutschland. Dann ist das BFSG euer Maßstab. Wer betroffen ist, welche Ausnahmen gelten und welche Übergangsfristen es gibt, steht auf diesen Seiten.
  • Ihr seid eine öffentliche Stelle oder baut für eine. Dann gilt die BITV 2.0 beziehungsweise die Verordnung des jeweiligen Landes, mit eigenen Pflichten zu Erklärung, Feedback und Leichter Sprache.
  • Ihr liefert Software an Behörden oder große Unternehmen. Dann fragt der Einkauf meist nach einem Nachweis gegen die EN 301 549, oft in Form eines Accessibility Conformance Report.
  • Ihr verkauft auch in die USA. Dann kommt der Americans with Disabilities Act dazu.
Die gute Nachricht: Technisch laufen fast alle Wege auf die WCAG auf Level AA hinaus. Wer diese Basis sauber erfüllt, muss für jedes weitere Regelwerk vor allem die Nachweise anpassen, nicht den Code.

Ein belastbarer Nachweis besteht aus vier Bausteinen

Compliance ist mehr als eine barrierefreie Seite. Wer gefragt wird, muss zeigen können, was er getan hat. Dafür braucht es vier Bausteine, egal welches Regelwerk gilt.
  • 1. Technische Konformität. Das Angebot erfüllt die Anforderungen der EN 301 549, für Webinhalte also die WCAG auf Level AA. Belegt wird das mit einem Accessibility Audit auf Basis einer repräsentativen Stichprobe.
  • 2. Öffentliche Erklärung. Öffentliche Stellen veröffentlichen eine Erklärung zur Barrierefreiheit mit Feedback Weg. Unternehmen unter dem BFSG stellen Informationen bereit, wie ihre Dienstleistung die Anforderungen erfüllt. Beides muss selbst barrierefrei und leicht auffindbar sein.
  • 3. Dokumentierte Ausnahmen. Wer sich auf eine unverhältnismäßige Belastung beruft, muss diese Bewertung begründen und aufbewahren. Eine Ausnahme ohne Dokumentation ist im Kontrollfall keine Ausnahme.
  • 4. Laufender Prozess. Tests in der Pipeline, regelmäßige manuelle Prüfungen und ein Plan für bekannte Mängel zeigen, dass der Stand nicht nur am Tag des Audits gilt.
Die Bausteine 2 bis 4 sind Prozess, nicht Code. Sie entscheiden aber im Ernstfall darüber, ob ein Mangel als Nachlässigkeit oder als laufende Bemühung gesehen wird.

Jedes Regelwerk hat eine eigene Stelle, die hinschaut

Wer Compliance plant, sollte wissen, wer am Ende nachfragt. Das bestimmt, welche Nachweise zuerst fertig sein müssen.
  • BFSG: Die Marktüberwachungsstelle der Länder (MLBF) prüft auf Beschwerde und von sich aus. Wie ein Verfahren abläuft und wie ihr vorbereitet seid, erklärt die MLBF Seite.
  • BITV 2.0: Überwachungsstellen von Bund und Ländern prüfen Websites und Apps öffentlicher Stellen in Stichproben. Nutzer können sich außerdem an Schlichtungsstellen wenden.
  • Einkauf und Vergabe: Hier prüft kein Amt, sondern der Kunde. Ohne belastbaren Nachweis kommt ein Angebot oft gar nicht erst in die engere Wahl.
  • USA: Beim ADA spielen Behörden und vor allem Gerichte die Hauptrolle.
Unabhängig davon kommen Beschwerden von Nutzern und Hinweise von Mitbewerbern. Wer seine Nachweise griffbereit hat, kann auf jede dieser Anfragen ruhig reagieren. Für juristische Fragen im Einzelfall gehört eine Anwältin oder ein Anwalt an den Tisch.

Compliance Regelwerke im Vergleich

Regelwerk Gilt für Technischer Maßstab
BFSG (Deutschland) Unternehmen mit Verbraucher Dienstleistungen und Produkten, Übergangsfristen für Bestandsdienste und Altverträge EN 301 549, für Web WCAG Level AA
BITV 2.0 (Deutschland) Öffentliche Stellen des Bundes, Länder mit eigenen Verordnungen EN 301 549 plus Leichte Sprache und Gebärdensprache
European Accessibility Act (EU) Alle EU Mitgliedsstaaten, jeweils in nationales Recht umgesetzt EN 301 549, harmonisiert über alle Länder
ADA und Section 508 (USA) Öffentliche Einrichtungen, Bundesbehörden und deren Lieferanten, Unternehmen mit Publikumsverkehr WCAG Level AA je nach Regelung

Mit Barrierefreiheit in der Pipeline haltet ihr Compliance dauerhaft

Das größte Risiko für Compliance ist nicht der Launch, sondern das halbe Jahr danach. Ein neues Feature, ein Redesign des Checkouts, ein Redakteur, der Bilder ohne Alternativtext hochlädt, und der Stand aus dem Audit ist Geschichte. Compliance muss deshalb in den Entwicklungsprozess, nicht in einen jährlichen Prüftermin.
Bei uns läuft das in drei Schichten:
  • Automatisiert in der CI: axe-core prüft mit cypress-axe jede Seite und jeden Zustand gegen WCAG 2.2 AA. Findet der Test einen Verstoß, geht der Merge nicht durch. Details im Eintrag zu Accessibility Testing Tools 2026.
  • Manuell im Review: Tastatur, Screenreader und Zoom auf 200 Prozent für alles, was axe nicht sieht: sinnvolle Alternativtexte, verständliche Fehlermeldungen, logische Fokusreihenfolge. Wie das geht, beschreibt Accessibility Testing.
  • Dokumentiert im Repository: Testergebnisse, bekannte Einschränkungen und deren Behebungsplan liegen versioniert neben dem Code. Daraus entsteht die Barrierefreiheitserklärung fast von selbst.
Ein Cypress Test, der die Compliance Basis absichert, sieht so aus:
Code:
          

describe('BFSG Compliance Basis', () => {
  const pages = ['/', '/shop', '/warenkorb', '/kasse', '/barrierefreiheit'];

  pages.forEach((page) => {
    it(`${page} erfüllt WCAG 2.2 AA`, () => {
      cy.visit(page);
      cy.injectAxe();
      cy.checkA11y(null, {
        runOnly: { type: 'tag', values: ['wcag2a', 'wcag2aa', 'wcag21aa', 'wcag22aa'] },
      });
    });
  });

  it('hat eine erreichbare Barrierefreiheitserklärung', () => {
    cy.visit('/');
    cy.contains('a', 'Barrierefreiheit').should('have.attr', 'href');
  });
});

Der letzte Test ist trivial und trotzdem wertvoll. Er stellt sicher, dass die Barrierefreiheitserklärung von der Startseite verlinkt bleibt, auch wenn jemand den Footer umbaut.

Accessibility is essential for developers and organizations that want to create high-quality websites …

W3C Web Accessibility Initiative (WAI), Education and Outreach Working Group, Redaktion Shawn Lawton Henry – Introduction to Web Accessibility, W3C

Compliance in NCA Projekten

Wir starten Compliance nie mit einem Audit über alles. Der erste Schritt ist die Einordnung: Gilt das BFSG überhaupt, welche Seiten und Prozesse sind betroffen, wo steht die Seite technisch heute. Erst dann folgt ein Accessibility Audit auf die kritischen Pfade, im Shop also Produktseite, Warenkorb, Checkout und Kontoverwaltung.
Die Ergebnisse priorisieren wir nach Wirkung: Was blockiert einen Kauf komplett, was erschwert ihn, was ist kosmetisch. Blockierende Fehler wie fehlende Keyboard Navigation, unbeschriftete Formularfelder oder CAPTCHAs ohne Alternative kommen zuerst. Parallel bauen wir die Cypress Tests auf, damit behobene Fehler nicht zurückkommen.
Wir helfen Teams, Compliance vom Projekt zum Prozess zu machen: Guardrails in der Pipeline, ein dokumentierter Stand für die Barrierefreiheitserklärung und ein Ablauf für gemeldete Barrieren. Für die juristische Bewertung von Abmahnungen oder Ausnahmen verweisen wir an Fachanwälte, für alles Technische sind wir da. Alle Begriffe rund um das Thema findet ihr im NCA Glossar für Barrierefreiheit.
CYPRESS.IO Ambassador und IT Consultant für QA Engenieering und Qualität in PHP Projekten.
Erreichen Sie unsere Spezialisten zu barrierefreien Webdesign

Wir sind hier, um Ihnen zu helfen. Gemeinsam meistern wir Ihre digitalen Herausforderungen und fördern die Inklusion im Internet. Lassen Sie uns Ihre Projekte mit barrierefreiem Webdesign erfolgreich machen.

Häufige Fragen zu Compliance in der Barrierefreiheit

Die wichtigsten Fragen zu BFSG, Marktüberwachung und den Pflichten für Unternehmen kurz beantwortet. Keine Rechtsberatung, sondern technische Einordnung.
Was bedeutet Compliance in der digitalen Barrierefreiheit 2026?

Compliance ist die Einhaltung der gesetzlichen Pflichten zur Barrierefreiheit. In Deutschland sind das vor allem das BFSG für Unternehmen und die BITV 2.0 für öffentliche Stellen. Beide verweisen technisch auf die EN 301 549 und damit auf die WCAG auf Level AA. Dazu kommen Erklärung, Dokumentation und ein laufender Prüfprozess.

Welches Regelwerk gilt 2026 für mein Angebot?

Das hängt von eurem Gegenüber ab. Wer an Verbraucher verkauft, fällt unter das BFSG. Öffentliche Stellen und Teams, die für sie bauen, folgen der BITV 2.0 oder der Landesverordnung. Wer Software an Behörden liefert, braucht einen Nachweis gegen die EN 301 549. Wer in die USA verkauft, muss zusätzlich den ADA beachten.

Wie unterscheiden sich BFSG und BITV 2026?

Das BFSG richtet sich an Unternehmen mit bestimmten Produkten und Dienstleistungen für Verbraucher. Die BITV 2.0 gilt für öffentliche Stellen des Bundes, die Länder haben eigene Verordnungen. Technisch zeigen beide auf die EN 301 549. Die BITV verlangt zusätzlich Inhalte in Leichter Sprache und Gebärdensprache sowie eine Erklärung mit Feedback Weg.

Welche Nachweise brauche ich 2026 für Compliance?

Einen dokumentierten Prüfstand, etwa ein Accessibility Audit oder einen Accessibility Conformance Report, die öffentliche Erklärung oder die Informationen zur Barrierefreiheit, eine begründete Dokumentation aller Ausnahmen und Belege für einen laufenden Prozess. Dazu gehören Testergebnisse aus der Pipeline und ein Plan für bekannte Mängel.

Wer kontrolliert 2026 die Einhaltung der Regeln?

Für das BFSG ist die Marktüberwachungsstelle der Länder zuständig. Bei öffentlichen Stellen prüfen Überwachungsstellen von Bund und Ländern in Stichproben. Bei Lieferungen an Behörden oder Konzerne prüft der Einkauf selbst. Dazu kommen Beschwerden von Nutzern. Wer seine Nachweise griffbereit hat, kann in allen Fällen ruhig reagieren.

Was ist der Unterschied zwischen Compliance und Konformität?

Konformität ist die technische Frage: Erfüllt die Seite die WCAG Erfolgskriterien auf Level AA? Compliance ist die rechtliche Frage: Gilt das Gesetz für mich, welche Norm ist maßgeblich, habe ich Erklärung, Feedback Weg und Dokumentation? Eine Seite kann WCAG konform sein und trotzdem nicht compliant, wenn die Erklärung fehlt.

Was ist der Unterschied zwischen Erklärung zur Barrierefreiheit und BFSG Informationen?

Die Erklärung zur Barrierefreiheit kommt aus der BITV und betrifft öffentliche Stellen. Sie nennt den Stand, offene Mängel, einen Feedback Weg und die Schlichtungsstelle. Unternehmen unter dem BFSG stellen stattdessen Informationen bereit, wie ihre Dienstleistung die Anforderungen erfüllt. Beide Texte müssen verständlich, aktuell und selbst barrierefrei sein.

Was gilt, wenn Barrierefreiheit eine unverhältnismäßige Belastung wäre?

Das BFSG erlaubt in engen Grenzen eine Ausnahme, wenn die Umsetzung eine unverhältnismäßige Belastung wäre. Diese Bewertung muss begründet, dokumentiert und aufbewahrt werden, und die zuständige Stelle muss informiert werden. Eine Ausnahme ohne saubere Dokumentation hält einer Prüfung nicht stand. Im Zweifel lohnt sich eine juristische Einschätzung.

Reicht ein einmaliges Audit für Compliance aus?

Nein. Ein Audit zeigt den Stand an einem Tag. Jedes Feature, jedes Redesign und jeder neue Inhalt kann Barrieren einführen. Compliance braucht automatisierte Tests in der Pipeline, regelmäßige manuelle Reviews und eine versionierte Dokumentation. Das Audit ist der Startpunkt, der Prozess hält den Stand.

Brauche ich als Agentur oder Softwarelieferant einen eigenen Nachweis?

Oft ja. Behörden und große Unternehmen fragen bei der Vergabe zunehmend nach Belegen gegen die EN 301 549. Ein Accessibility Conformance Report auf Basis eines echten Audits beantwortet diese Frage für jedes Kriterium. Wer ihn mit Tests im Repository verknüpft, hält ihn mit jedem Release aktuell, statt ihn jedes Jahr neu zu schreiben.

Welche WCAG Version ist für Compliance maßgeblich?

Die EN 301 549 verweist auf eine bestimmte Fassung der WCAG auf Level AA. Wer heute baut, sollte trotzdem die neueste Fassung zugrunde legen, weil sie alle älteren Kriterien enthält und weitere ergänzt, etwa zu Fokus Sichtbarkeit und Zielgrößen. Wer die neueste Fassung erfüllt, ist auf künftige Aktualisierungen der Norm vorbereitet.

Wie halte ich Compliance über mehrere Regelwerke hinweg schlank?

Mit einer gemeinsamen technischen Basis. Fast alle Regelwerke laufen auf die WCAG auf Level AA hinaus. Wer diese Basis mit Tests absichert und den Prüfstand im Repository dokumentiert, muss für jedes weitere Regelwerk nur die Nachweise anpassen. So entsteht aus einem Audit eine Erklärung, ein ACR und ein Bericht für den Einkauf.