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Autor:
Roland Golla
Grünes Clipboard mit Checkliste, Siegel, Paragraphenzeichen und Wordmark Compliance

Was ist Compliance in der digitalen Barrierefreiheit?

Compliance bezeichnet in der digitalen Barrierefreiheit die Einhaltung der gesetzlichen Pflichten, die für eine Webseite, einen Shop oder eine App gelten. In Deutschland sind das vor allem das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) für Unternehmen und die BITV 2.0 für öffentliche Stellen, beide abgeleitet aus europäischen Richtlinien.
Compliance und Konformität werden oft gleichgesetzt, meinen aber zwei Ebenen. Konformität ist die technische Frage: Erfüllt die Seite die Erfolgskriterien der WCAG auf Level AA? Compliance ist die rechtliche Frage: Gilt das Gesetz für mein Angebot, welche Norm ist maßgeblich, habe ich eine Barrierefreiheitserklärung, wer kontrolliert und was passiert bei Verstößen?
Seit dem 28. Juni 2025 gilt das BFSG. Seit Januar 2026 arbeitet die Marktüberwachungsstelle der Länder (MLBF) in der aktiven Kontrollphase. Compliance ist damit kein Zukunftsthema mehr, sondern Teil des laufenden Betriebs.

Compliance mit NCA: Schnelle Hilfe vom Experten

Wir sind keine Anwälte und geben keine Rechtsberatung. Was wir können: die technische Seite der Compliance so aufbauen, dass sie hält. Sulu CMS, Astro, React und Vue liefern bei uns von Anfang an semantisches HTML. Cypress mit axe-core prüft jede Änderung gegen WCAG 2.2 AA, bevor sie live geht. Und wir dokumentieren den Stand so, dass eine Barrierefreiheitserklärung darauf aufbauen kann statt auf Vermutungen.
Dazu passen unsere Leistungen rund um Accessibility Webdesign und Frontend, automatisiertes Accessibility Testing mit axe DevTools und Cypress, Lighthouse Accessibility Audits, barrierefreie Überschriftenstrukturen und unsere Frontend Development Beratung für Teams, die Barrierefreiheit in die Pipeline holen wollen.
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Die Rechtsgrundlagen: Von der EU Richtlinie bis zur WCAG

Compliance ist eine Kette aus vier Gliedern. Wer sie kennt, versteht, warum am Ende immer die WCAG geprüft werden.
  • European Accessibility Act (EAA): Die EU Richtlinie 2019/882 verpflichtet Unternehmen, bestimmte Produkte und Dienstleistungen barrierefrei anzubieten. Details im Eintrag zum European Accessibility Act.
  • BFSG: Die deutsche Umsetzung des EAA, in Kraft seit 28. Juni 2025. Es gilt für Onlineshops, Bankdienste, Verkehrsdienste, E-Books, Telekommunikation und weitere Dienstleistungen im Endkundengeschäft.
  • EN 301 549: Die harmonisierte europäische Norm, die festlegt, was barrierefrei technisch bedeutet. Für Webinhalte verweist sie auf die WCAG 2.1 Level AA.
  • WCAG: Die Web Content Accessibility Guidelines des W3C mit ihren Erfolgskriterien. Hier wird geprüft. Wer heute baut, orientiert sich an WCAG 2.2, sie enthält alle Kriterien der 2.1 plus neun weitere.
Für öffentliche Stellen gilt in Deutschland parallel die BITV 2.0, abgeleitet aus der EU Richtlinie 2016/2102. Sie verweist ebenfalls auf die EN 301 549, verlangt aber zusätzlich Inhalte in Leichter Sprache und Deutscher Gebärdensprache. In den USA regeln der Americans with Disabilities Act und Section 508 vergleichbare Pflichten.

Wer muss Compliance nachweisen und wer nicht

Das BFSG zielt auf Dienstleistungen für Verbraucher. Drei Fragen klären den Großteil der Fälle:
  • Richtet sich das Angebot an Verbraucher? Reine B2B Angebote fallen nicht unter das BFSG. Ein Shop, der auch an Privatkunden verkauft, schon.
  • Ist es eine erfasste Dienstleistung? Dienstleistungen im elektronischen Geschäftsverkehr, also Onlineshops und Buchungssysteme, sind erfasst. Eine reine Informationsseite ohne Vertragsabschluss in der Regel nicht.
  • Greift die Kleinstunternehmer Ausnahme? Unternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten und höchstens 2 Millionen Euro Jahresumsatz oder Bilanzsumme sind bei Dienstleistungen befreit. Für Produkte gilt die Ausnahme nicht.
Für Dienstleistungen, die schon vor dem 28. Juni 2025 angeboten wurden, gibt es eine Übergangsfrist bis zum 28. Juni 2028. Was das für Shops bedeutet, steht im Eintrag zu den Übergangsfristen für Barrierefreiheit. Wichtig: Die Frist gilt für den Dienst, nicht für ein Redesign. Wer 2026 einen neuen Shop launcht, muss ab Tag eins konform sein.
Wer außerhalb der Pflicht liegt, ist nicht außerhalb des Themas. Barrierefreiheit erweitert die Zielgruppe, verbessert SEO und schützt vor Beschwerden. Die Pflicht ist der Mindeststandard, nicht das Ziel.

Die vier Pflichten für BFSG Compliance

Compliance ist mehr als eine barrierefreie Seite. Das BFSG kennt vier Pflichten, und die Marktüberwachung prüft alle vier.
  • 1. Barrierefreies Angebot. Die Dienstleistung selbst erfüllt die Anforderungen der EN 301 549, für Webinhalte also WCAG 2.1 AA. Das ist die technische Konformität.
  • 2. Barrierefreiheitserklärung. Eine öffentlich erreichbare Erklärung beschreibt, wie das Angebot die Anforderungen erfüllt, welche Bereiche noch nicht barrierefrei sind und wie Nutzer Barrieren melden können. Sie ist eine eigenständige Pflicht und wird am häufigsten vergessen.
  • 3. Feedback Mechanismus. Nutzer müssen Barrieren melden können. Die Meldungen müssen bearbeitet werden. Ein Kontaktformular allein reicht nicht, wenn niemand antwortet.
  • 4. Dokumentation. Auf Nachfrage der Marktüberwachung muss der Anbieter nachweisen, wie er die Anforderungen erfüllt. Ein Accessibility Audit und ein Accessibility Conformance Report sind hier die belastbaren Nachweise.
Die Punkte 2 bis 4 sind Prozess, nicht Code. Sie entscheiden aber im Kontrollfall darüber, ob ein Verstoß als Fahrlässigkeit oder als laufende Bemühung gewertet wird.

Kontrolle und Sanktionen: Was 2026 tatsächlich passiert

Die Marktüberwachungsstelle der Länder für die Barrierefreiheit (MLBF) mit Sitz in Magdeburg hat im Januar 2026 ihre Überwachungsstrategien beschlossen. Sie arbeitet auf zwei Wegen: reaktiv auf Beschwerden von Nutzern und aktiv mit risikobasierten Stichproben, oft automatisiert. Nach eigener Darstellung hat der reaktive Weg Vorrang. Im Fokus stehen Angebote mit hoher Reichweite, hoher Bedeutung für eine selbstständige Lebensführung und Anbieter mit Mängelhistorie.
Stellt die Behörde Mängel fest, setzt sie zunächst Fristen zur Nachbesserung. Erst danach folgen Zwangsgelder, Bußgelder oder im äußersten Fall die Untersagung der Dienstleistung. Der Bußgeldrahmen nach BFSG reicht je nach Verstoß bis 10.000 Euro, in bestimmten Fällen bis 100.000 Euro. Für viele Anbieter ist die drohende Untersagung das schärfere Schwert: Ein abgeschalteter Shop kostet mehr als jedes Bußgeld.
Parallel dazu laufen wettbewerbsrechtliche Abmahnungen durch Mitbewerber. Ob das BFSG eine Marktverhaltensregelung im Sinne des UWG ist und Abmahnungen damit tragfähig sind, ist gerichtlich noch nicht abschließend entschieden. Wer eine Abmahnung erhält, sollte sie anwaltlich prüfen lassen, bevor er eine Unterlassungserklärung unterschreibt.
Ein Punkt schafft Ruhe: Das BFSG gibt einzelnen Nutzern kein direktes Klagerecht auf Schadensersatz. Die Klagewellen wie in den USA nach dem ADA sind in Deutschland nicht der vorgesehene Weg. Durchsetzung läuft über Marktüberwachung und Schlichtung.

Compliance Regelwerke im Vergleich

Regelwerk Gilt für Technischer Maßstab
BFSG (Deutschland, seit 28. Juni 2025) Unternehmen mit Verbraucher Dienstleistungen und Produkten, Übergangsfrist für Bestandsdienste bis 28. Juni 2028 EN 301 549, für Web WCAG 2.1 Level AA
BITV 2.0 (Deutschland) Öffentliche Stellen des Bundes, Länder mit eigenen Verordnungen EN 301 549 plus Leichte Sprache und Gebärdensprache
European Accessibility Act (EU) Alle EU Mitgliedsstaaten, jeweils in nationales Recht umgesetzt EN 301 549, harmonisiert über alle Länder
ADA und Section 508 (USA) Öffentliche Einrichtungen, Bundesbehörden und deren Lieferanten, Unternehmen mit Publikumsverkehr WCAG 2.0 beziehungsweise 2.1 Level AA je nach Regelung

Compliance dauerhaft halten: Barrierefreiheit in der Pipeline

Das größte Risiko für Compliance ist nicht der Launch, sondern das halbe Jahr danach. Ein neues Feature, ein Redesign des Checkouts, ein Redakteur, der Bilder ohne Alternativtext hochlädt, und der Stand aus dem Audit ist Geschichte. Compliance muss deshalb in den Entwicklungsprozess, nicht in einen jährlichen Prüftermin.
Bei uns läuft das in drei Schichten:
  • Automatisiert in der CI: axe-core prüft mit cypress-axe jede Seite und jeden Zustand gegen WCAG 2.2 AA. Findet der Test einen Verstoß, geht der Merge nicht durch. Details im Eintrag zu Accessibility Testing Tools 2026.
  • Manuell im Review: Tastatur, Screenreader und Zoom auf 200 Prozent für alles, was axe nicht sieht: sinnvolle Alternativtexte, verständliche Fehlermeldungen, logische Fokusreihenfolge. Wie das geht, beschreibt Accessibility Testing.
  • Dokumentiert im Repository: Testergebnisse, bekannte Einschränkungen und deren Behebungsplan liegen versioniert neben dem Code. Daraus entsteht die Barrierefreiheitserklärung fast von selbst.
Ein Cypress Test, der die Compliance Basis absichert, sieht so aus:
Code:
          

describe('BFSG Compliance Basis', () => {
  const pages = ['/', '/shop', '/warenkorb', '/kasse', '/barrierefreiheit'];

  pages.forEach((page) => {
    it(`${page} erfüllt WCAG 2.2 AA`, () => {
      cy.visit(page);
      cy.injectAxe();
      cy.checkA11y(null, {
        runOnly: { type: 'tag', values: ['wcag2a', 'wcag2aa', 'wcag21aa', 'wcag22aa'] },
      });
    });
  });

  it('hat eine erreichbare Barrierefreiheitserklärung', () => {
    cy.visit('/');
    cy.contains('a', 'Barrierefreiheit').should('have.attr', 'href');
  });
});

Der letzte Test ist trivial und trotzdem wertvoll. Er stellt sicher, dass die Barrierefreiheitserklärung von der Startseite verlinkt bleibt, auch wenn jemand den Footer umbaut.

The power of the Web is in its universality.

Tim Berners-Lee, Erfinder des World Wide Web, Direktor W3C – via W3C, Web Accessibility Initiative

Compliance in NCA Projekten

Wir starten Compliance nie mit einem Audit über alles. Der erste Schritt ist die Einordnung: Gilt das BFSG überhaupt, welche Seiten und Prozesse sind betroffen, wo steht die Seite technisch heute. Erst dann folgt ein Accessibility Audit auf die kritischen Pfade, im Shop also Produktseite, Warenkorb, Checkout und Kontoverwaltung.
Die Ergebnisse priorisieren wir nach Wirkung: Was blockiert einen Kauf komplett, was erschwert ihn, was ist kosmetisch. Blockierende Fehler wie fehlende Keyboard Navigation, unbeschriftete Formularfelder oder CAPTCHAs ohne Alternative kommen zuerst. Parallel bauen wir die Cypress Tests auf, damit behobene Fehler nicht zurückkommen.
Wir helfen Teams, Compliance vom Projekt zum Prozess zu machen: Guardrails in der Pipeline, ein dokumentierter Stand für die Barrierefreiheitserklärung und ein Ablauf für gemeldete Barrieren. Für die juristische Bewertung von Abmahnungen oder Ausnahmen verweisen wir an Fachanwälte, für alles Technische sind wir da. Alle Begriffe rund um das Thema findet ihr im NCA Glossar für Barrierefreiheit.
CYPRESS.IO Ambassador und IT Consultant für QA Engenieering und Qualität in PHP Projekten.

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Wir sind hier, um Ihnen zu helfen. Gemeinsam meistern wir Ihre digitalen Herausforderungen und fördern die Inklusion im Internet. Lassen Sie uns Ihre Projekte mit barrierefreiem Webdesign erfolgreich machen.

Häufige Fragen zu Compliance in der Barrierefreiheit

Die wichtigsten Fragen zu BFSG, Marktüberwachung und den Pflichten für Unternehmen kurz beantwortet. Keine Rechtsberatung, sondern technische Einordnung.

Was bedeutet Compliance in der digitalen Barrierefreiheit 2026?

Compliance ist die Einhaltung der gesetzlichen Pflichten zur Barrierefreiheit. In Deutschland sind das 2026 vor allem das BFSG für Unternehmen und die BITV 2.0 für öffentliche Stellen. Beide verweisen technisch auf die EN 301 549 und damit auf WCAG 2.1 Level AA. Dazu kommen Barrierefreiheitserklärung, Feedback Mechanismus und Dokumentationspflicht.

Wer kontrolliert BFSG Compliance 2026?

Die Marktüberwachungsstelle der Länder für die Barrierefreiheit (MLBF) mit Sitz in Magdeburg. Sie arbeitet seit Januar 2026 in der aktiven Kontrollphase, vorrangig reaktiv auf Beschwerden, ergänzt um risikobasierte Stichproben bei Angeboten mit hoher Reichweite oder Mängelhistorie. Parallel sind wettbewerbsrechtliche Abmahnungen durch Mitbewerber möglich.

Welche Bußgelder drohen 2026 bei fehlender Compliance?

Der Bußgeldrahmen nach BFSG reicht je nach Verstoß bis 10.000 Euro, in bestimmten Fällen bis 100.000 Euro. Vorher setzt die Marktüberwachung Fristen zur Nachbesserung. Im äußersten Fall kann sie die Dienstleistung untersagen. Für viele Anbieter ist ein abgeschalteter Shop das größere Risiko als das Bußgeld selbst.

Gilt das BFSG 2026 auch für meine Firmenwebseite?

Nur, wenn sie eine erfasste Dienstleistung für Verbraucher anbietet, etwa einen Onlineshop oder ein Buchungssystem. Eine reine Informationsseite ohne Vertragsabschluss fällt in der Regel nicht darunter. Reines B2B ist ausgenommen, ebenso Kleinstunternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten und höchstens 2 Millionen Euro Umsatz bei Dienstleistungen.

Welche Übergangsfrist gilt 2026 für bestehende Shops?

Dienstleistungen, die schon vor dem 28. Juni 2025 angeboten wurden, dürfen bis zum 28. Juni 2028 weiterlaufen, sofern der Vertrag unverändert bleibt. Ein neuer Shop oder ein neuer Dienst muss ab dem ersten Tag konform sein. Ein Redesign verlängert die Frist nicht, es kann sie im Zweifel sogar beenden.

Was ist der Unterschied zwischen Compliance und Konformität?

Konformität ist die technische Frage: Erfüllt die Seite die WCAG Erfolgskriterien auf Level AA? Compliance ist die rechtliche Frage: Gilt das Gesetz für mich, welche Norm ist maßgeblich, habe ich Erklärung, Feedback Weg und Dokumentation? Eine Seite kann WCAG konform sein und trotzdem nicht compliant, wenn die Barrierefreiheitserklärung fehlt.

Was muss in einer Barrierefreiheitserklärung stehen?

Wie das Angebot die Anforderungen erfüllt, welche Bereiche noch nicht barrierefrei sind und warum, wie Nutzer Barrieren melden können und wie sie Unterstützung erhalten. Sie muss öffentlich erreichbar sein, üblicherweise im Footer verlinkt. Sie ist eine eigenständige Pflicht nach BFSG und wird bei Kontrollen als erstes geprüft.

Reicht ein einmaliges Audit für Compliance aus?

Nein. Ein Audit zeigt den Stand an einem Tag. Jedes Feature, jedes Redesign und jeder neue Inhalt kann Barrieren einführen. Compliance braucht automatisierte Tests in der Pipeline, regelmäßige manuelle Reviews und eine versionierte Dokumentation. Das Audit ist der Startpunkt, der Prozess hält den Stand.

Was mache ich bei einer BFSG Abmahnung?

Nicht sofort unterschreiben. Ob das BFSG eine Marktverhaltensregelung im Sinne des UWG ist und Abmahnungen damit tragfähig sind, ist gerichtlich noch nicht abschließend geklärt. Eine strafbewehrte Unterlassungserklärung kann bei kleinsten Folgefehlern teuer werden. Lasst die Abmahnung anwaltlich prüfen und behebt parallel die technischen Mängel.

Können Nutzer mich wegen fehlender Barrierefreiheit verklagen?

Das BFSG gibt einzelnen Nutzern kein direktes Klagerecht auf Barrierefreiheit oder Schadensersatz. Die Durchsetzung läuft über Beschwerden bei der Marktüberwachung und über Schlichtungsstellen. Klagewellen wie in den USA nach dem ADA sind in Deutschland nicht der vorgesehene Weg. Beschwerden können aber Kontrollen auslösen.

Welche WCAG Version ist für Compliance maßgeblich?

Die EN 301 549 verweist aktuell auf WCAG 2.1 Level AA. Wer heute baut, sollte trotzdem WCAG 2.2 zugrunde legen: Sie enthält alle Kriterien der 2.1 plus neun weitere, etwa zu Fokus Sichtbarkeit und Zieltgrößen. Eine Aktualisierung der Norm auf 2.2 wird erwartet, wer 2.2 erfüllt, ist auf beides vorbereitet.

Wie weise ich Compliance gegenüber der Marktüberwachung nach?

Mit einem dokumentierten Accessibility Audit, einem Accessibility Conformance Report nach WCAG, Testergebnissen aus der Pipeline und der veröffentlichten Barrierefreiheitserklärung. Wichtig ist der Nachweis eines laufenden Prozesses: bekannte Mängel, Behebungsplan und Fristen. Das unterscheidet Fahrlässigkeit von einer Bemühung, die die Behörde anerkennt.