Die vier POUR Prinzipien erklärt: wahrnehmbar, bedienbar, verständlich, robust. Mit Praxis, Prüfschritten und Einordnung zu WCAG 2.2 und WCAG 3.0.
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Ein Tag inhouse mit Roland Golla, offizieller Cypress Ambassador und seit über 20 Jahren in Testing und Refactoring zu Hause. Auf unserem YouTube Kanal zeigt er in über 70 Live Coding Tutorials, wie Cypress in echten Projekten läuft. Dazu kommt unser Open Source Plugin NCA TESTIFY: Basistests für jede Website, mit einer Zeile im CI/CD Setup. Im Workshop lernt euer Team Setup, stabile Selektoren, Custom Commands und Tests in der Pipeline.
<!-- Nicht barrierefrei -->
<div class="btn" onclick="submit()">Absenden</div>
<div class="label">Mail</div>
<input type="text">
<!-- Barrierefrei -->
<label for="mail">Mail</label>
<input type="email" id="mail" name="mail" autocomplete="email">
<button type="submit">Absenden</button>
describe('Barrierefreiheit der Kernseiten', () => {
const seiten = ['/', '/produkte', '/warenkorb', '/kasse'];
seiten.forEach((seite) => {
it(`${seite} erfüllt WCAG 2.2 AA`, () => {
cy.visit(seite);
cy.injectAxe();
cy.checkA11y(null, {
runOnly: { type: 'tag', values: ['wcag2a', 'wcag2aa', 'wcag21aa', 'wcag22aa'] },
});
});
});
});
Access by everyone regardless of disability is an essential aspect.
Die vier POUR Prinzipien erklärt: wahrnehmbar, bedienbar, verständlich, robust. Mit Praxis, Prüfschritten und Einordnung zu WCAG 2.2 und WCAG 3.0.
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Wir sind hier, um Ihnen zu helfen. Gemeinsam meistern wir Ihre digitalen Herausforderungen und fördern die Inklusion im Internet. Lassen Sie uns Ihre Projekte mit barrierefreiem Webdesign erfolgreich machen.
Digitale Barrierefreiheit heißt, dass Website, App oder Dokument von allen Menschen genutzt werden können, auch mit Hilfsmitteln. Konkret prüfbar wird das über vier Punkte: Screenreader lesen den Inhalt sinnvoll vor, die Tastatur erreicht jede Funktion, der Kontrast reicht aus, und bei 200 Prozent Zoom bleibt alles bedienbar. Der technische Maßstab dafür ist WCAG 2.2 Stufe AA.
In Deutschland gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz, kurz BFSG. Es setzt den European Accessibility Act um und ist seit dem 28. Juni 2025 in Kraft. Betroffen sind unter anderem Onlineshops, Bank- und Zahlungsdienste, Telekommunikation, Personenbeförderung und E-Books. Für öffentliche Stellen gelten weiterhin das Behindertengleichstellungsgesetz und die BITV.
WCAG 2.2 in der Stufe AA. Die Norm EN 301 549 verweist darauf, und über sie hängt auch das BFSG an den WCAG. Die WCAG 3.0 liegt beim W3C bisher nur als Arbeitsentwurf vor und ist nicht vor 2028 als Standard zu erwarten. Wer heute AA erfüllt, hat für alles Weitere die beste Ausgangslage.
Ja. Die Marktüberwachungsstelle der Länder für Barrierefreiheit mit Sitz in Magdeburg ist seit Anfang 2026 in der aktiven Kontrollphase. Sie prüft systematisch und oft automatisiert und bearbeitet zusätzlich Beschwerden von Verbrauchern. Bei einem festgestellten Verstoß gibt es zuerst eine Frist zur Nachbesserung, danach folgen weitere Maßnahmen bis hin zum Bußgeld.
Das hängt vollständig vom Zustand des Projekts ab. Eine Seite mit sauberem Markup braucht oft nur Korrekturen an Kontrast, Fokus und Formularen. Eine gewachsene Anwendung mit div Buttons und eigenem Komponentenbaukasten ist deutlich mehr Arbeit. Wir starten deshalb mit einem kostenlosen Kennenlernen, schätzen den Aufwand ehrlich und rechnen danach minutengenau ab.
Teilweise. Ausgenommen sind Unternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten und höchstens zwei Millionen Euro Jahresumsatz beziehungsweise Jahresbilanzsumme. Diese Ausnahme gilt nur für Dienstleistungen, nicht für Produkte. Wer eine Grenze überschreitet, fällt voll unter das Gesetz. Ob die Ausnahme im Einzelfall greift, sollte ein Fachanwalt bewerten.
Nein. Overlays sind Skripte, die per JavaScript nachträglich Korrekturen versuchen. Sie reparieren kaputtes Markup nicht, können mit den Hilfsmitteln der Nutzer kollidieren und erzeugen vor allem ein falsches Sicherheitsgefühl. Barrierefreiheit entsteht im HTML, im CSS und in den Komponenten. Alles andere ist Kosmetik über einem ungelösten Problem.
In zwei Schichten. Automatisiert mit axe-core, Lighthouse oder Pa11y für Kontraste, Alternativtexte und Label. Manuell mit der Tabulatortaste durch alle Kernpfade, danach mit einem Screenreader wie NVDA oder VoiceOver und einem Test bei 200 Prozent Zoom. Automatisierte Tests finden nur einen Teil der Probleme, sie ersetzen die manuelle Prüfung nicht.
Die BITV richtet sich an öffentliche Stellen und stützt sich auf das Behindertengleichstellungsgesetz. Das BFSG richtet sich an die Privatwirtschaft und setzt den European Accessibility Act um. Technisch führen beide Wege zum selben Ziel, weil beide über die Norm EN 301 549 auf die WCAG verweisen. Der Unterschied liegt im Adressaten und im Verfahren.
Öffentliche Stellen brauchen eine Erklärung zur Barrierefreiheit inklusive Feedback Möglichkeit. Unternehmen unter dem BFSG müssen Informationen zur Barrierefreiheit ihrer Dienstleistung bereitstellen und zugänglich machen. Fehlen diese Angaben, ist das ein formaler Mangel, über den niemand diskutieren muss. Genau deshalb ist dieser Punkt oft der erste, den eine Prüfung findet.
Nein. Kontrastwerte, sichtbarer Fokus und lesbare Schriftgrößen sind Gestaltungsparameter wie jeder andere. Sie schränken die Palette ein, nicht die Idee. Was tatsächlich verschwindet, sind graue Texte auf grauem Grund und Fokusringe, die jemand aus dem CSS entfernt hat. Beides hat auch ohne Gesetz niemandem geholfen.
Sehr viel, weil Suchmaschinen dieselben Signale lesen wie Hilfsmittel. Eine saubere Überschriftenstruktur, sprechende Linktexte, Alternativtexte und ausgezeichnete Sprache helfen Screenreadern und Crawlern gleichermaßen. Dazu kommt die Reichweite: Wer Nutzergruppen aussperrt, verliert Umsatz, unabhängig von jeder Rankingfrage.